Sexy

Intensiver "Slowgasm": Darum lohnt sich der langsame Höhepunkt

Maximale Lust und minimales Tempo: Wer auf langsame Selbstbefriedigung setzt, wird mit einem intensiven Orgasmus-Feuerwerk belohnt.

  • Drucken
Mit
miljko / iStock

Langsam, langsamer, "Slowgasm": Oftmals überkommt einen die Lust so schnell, wie die Selbstbefriedigung auch wieder vorbei ist. Doch statt quick and dirty solltest du lieber auf langsames Masturbieren setzen. Anhänger des "Slowgasm" profitieren nämlich von einem intensiveren Orgasmus, der länger anhält als der kurze Höhenflug beim flotten Quickie mit dem Sex-Toy. Wir verraten dir was hinter dem bewusst langsamen Höhepunkt steckt.

Mehr dazu: Deshalb sollten Frauen öfter masturbieren

"Slowgasm": Maximale Lust dank minimalem Tempo?

Wenn wir Heißhunger haben, greifen wir schnell zum nächst besten Fast Food. Doch nach kurzem Sättigungsgefühl setzt prompt die nächste Fressattacke ein und unsere Lust auf einen Leckerbissen ist damit nur bedingt gestillt. Ähnlich verhält es sich an Tagen, wo die Libido den Ton angibt. Schnell das Sex-Toy ausgekramt und ab ins Bett — der heißersehnte Orgasmus ist ruck-zuck wieder vorbei.

Den Höhepunkt in vollen Zügen auskosten? Fehlanzeige! Dabei heißt schnell nicht immer besser, das Tempo bei der Selbstbefriedigung kann einen bedeutenden Unterschied machen. Beim "Slowgasm" ist nämlich der Weg das Ziel: Dein O-Moment wird also besonders dann zu einem Feuerwerk der Lust, wenn du dir auf der Zielgerade zum Höhepunkt extra viel Zeit lässt. Die Technik ist auch unter "Peaking" bekannt, bei der du den Orgasmus hinauszögerst, indem du kurz davor mehrmals abbrichst. Auch Anhänger der "Slow-Sex"-Bewegungen erzählen von deutlich intensiveren Liebesstunden mit dem Partner. Warum den Trend also nicht auch auf den Solo-Sex umlegen?

Mehr dazu: "Slow Sex": Mit diesen 6 Tipps liebt ihr euch bewusst

Langsam, aber oho: In 5 Schritten zum Mega-Orgasmus

Doch wie schafft man es der Versuchung nicht nachzugeben und keinen kurzen Prozess zu machen? Diese fünf Tipps werden dir helfen den "Slowgasm" in dein Schlafzimmer zu etablieren:

  • Erotische Atmosphäre: Während man beim Sex auf das Vorspiel setzen sollte, liegt der Fokus beim Masturbieren auf der Vorbereitung. Breche aus alten Mustern aus und schaffe dir eine romantische, kuschelige Atmosphäre. Angefangen bei Kerzenschein und heißem Schaumbad, bis hin zur Erotik-Playlist.
  • Verwöhnende Selbstmassage: Statt deiner üblichen Routine, fange zunächst an deinen Körper zu berühren – und zwar nicht nur die Klitoris sondern auch Brüste, Beine & Co. Schnapp dir am besten ein Massage-Öl mit aromatischem Duft und verwöhne dich mit einer Selbstmassage.
  • Bühne frei für Sex-Fantasien: Auch Erotik-Filme oder -Hörbücher sind durchaus erlaubt beim "Slowgasm". Dabei sind besonders feministisch bzw. ethisch produzierte Pornos zu empfehlen: Sie setzen sich für moralisch vertretbare Werte (z.B. faire Entlohnung, beidseitige Zustimmung) ein und fokussieren sich auch auf die weibliche Lust. Wer lieber noch etwas mehr "Slow-Spannung" aufbauen möchte, sollte dem Kopfkino freien Lauf lassen.
  • Erkundungstour der Lust: Nun ist die Stimulation der Vulva an der Reihe: Taste dich langsam von der Innenseite der Schenkel zu den Schamlippen hervor. Je nachdem, wie du dich wohler fühlst, kannst du entweder zum Sex-Toy greifen oder einfach selbst Hand anlegen. Wichtig bei Vibrator & Co ist es, nicht mit der höchsten Vibrationsstufe zu starten: Steigere die Intensität in Etappen und arbeite dich Schritt für Schritt zur Klitoris vor.
  • Warten lohnt sich: Wenn deine Selbstbefriedigungsreise kurz vor dem Ende steht, muss der Spaß noch nicht vorbei sein. Hier kommt das "Peaking" ins Spiel: Dabei vermeidest du, dass der Orgasmus wie ein rascher Tornado über dich hereinbricht. Stattdessen steigerst du deine Lust, bis du kurz vor dem Höhepunkt bist. Sobald du merkst, dass es gleich soweit ist, brichst du ab und legst eine kurze Pause ein. Wer diese Technik zwei bis drei mal wiederholt, wird anschließend von einem intensiven und vielleicht sogar länger andauernden Mega-Orgamsus belohnt werden.

Mehr dazu: "Blended Orgasm": Klitoral und vaginal zum Superorgasmus?

letztes Update:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

I accept that my given data and my IP address is sent to a server in the USA only for the purpose of spam prevention through the Akismet program.More information on Akismet and GDPR.