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Taubheitsgefühl & Kribbeln: 6 Ursachen für taube Zehen

Taube Zehen können viele Ursachen haben. Wir zeigen Ihnen, was dahinter steckt.

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Das kann hinter tauben Zehen stecken.
Staras / iStock

Jeder Schritt schmerzt und die Zehenspitzen fühlen sich taub an: Sie beugen und strecken Ihre Füße, doch verspüren immer noch ein Kribbeln und ein Taubheitsgefühl? Wir zeigen Ihnen, woran das liegen kann.

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6 Gründe, warum die Zehen plötzlich taub werden

  • Unbequeme Schuhe: Wer täglich enge oder hohe Schuhe trägt, kann seine Nerven in der Fußmuskulatur reizen. Meistens sind beide Füße betroffen, manchmal treten die Beschwerden auch nur einseitig auf. Damit das Taubheitsgefühl schnell wieder abklingt, sollten Sie auf weite, bequeme Schuhe setzen. Im Notfall einfach raus aus den Tretern, Füße kreisen und ein paar Schritte gehen.
  • Alkohol oder Medikamente: Bestimmte Gifte oder Spirituosenn können die Nerven in den Füßen (oder Armen) beschädigen und so zu Taubheit führen. Wer unter einer Alkoholsucht leidet fördert das Auftreten von Mangelerscheinungen leiden, die zu einer Nervenstörung führen. Könnte ein derartiger Zusammenhang bestehen, muss alsbald ein Arzt aufgesucht werden.
  • Mangelerscheinung: Wer an einem Vitaminmangel leidet, kann ebenfalls Nervenstörungen entwickeln. Kribbeln in den Händen, Füßen und Beinen können an einem ausgeprägten Magnesiummangel, Vitamin-B12- oder Kalziummangel liegen. Letzerer ist häufig mit Muskelkrämpfen verbunden.
  • Erkrankung der Wirbelsäule: Muskelverspannungen im Rücken, Verengungen oder Bandscheibenvorfälle sowie Rückenmarksverletzungen oder -schädigungen führen häufig zu einem Taubheitsgefühl in den Zehen. Eine ärztliche Behandlung ist unumgänglich.
  • Restless-Legs-Syndrom: Die neurologische Erkrankung zeichnet sich durch unruhige Beine und einen stetigen Bewegungsdrang aus. Oft wird eine brennendes, stechendes, kribbelndes oder brodelndes Gefühl in den Beinen oder Zehen wahrgenommen. Dabei können auch weitere Körperteile betroffen sein.
  • Gefäßerkrankungen und Durchblutungsstörungen: Ist der Blutfluss in den Beinen und Füßen gestört, werden die Nerven nicht richtig durchblutet. Dadurch können Schmerzen beim Gehen bzw. ein Taubheitsgefühl in den Zehen auftreten. Besonders Raucher oder Diabetiker sind anfällig für Durchblutungsstörungen.

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Das können Sie dagegen tun

Ziehen Sie enge Schuhe aus bzw. tragen Sie diese seltener. So regen Sie die Durchblutung wieder an und lösen ein bestehendes Taubheitsgefühl. Auch eine Massage der betroffenen Stelle sowie das Aufwärmen der Füße, falls Sie sich lange in der Kälte aufgehalten haben, weckt taube Zehen wieder auf.

Sportarten wie Schwimmen oder Radfahren tragen ebenfalls dazu bei die Durchblutung anzuregen und taube Zehen loszuwerden. Frauen neigen besonders häufig dazu ihre Beine zu überschlagen, dadurch werden jedoch Nerven abgezwickt. Eine entspannte Sitzposition schont ihre Nerven und sorgt für fitte Füße und Zehen.

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Wann zum Arzt?

Setzt das Taubheitsgefühl oder Kribbeln sehr plötzlich, ohne Grund und für einen längeren Zeitraum ein, dann sollten Sie unbedingt einen Arzt konsultieren. Auch bei zusätzlichen Beschwerden wie

sollten Sie einen Mediziner kontaktieren. Besonders bei einer sich ausbreitenden Taubheit über die gesamte Körperhälfte müssen Sie schnell handeln. Dabei könnte es sich um einen Schlaganfall handeln, der sich unter anderem auch durch Seh- und Sprachprobleme äußert.

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