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Alles dreht sich! Das musst du über Kreislaufschwäche wissen

Dir ist schwindlig, du zitterst und dein Herz rast? Dann hast du wohl mit einer Kreislaufschwäche zu kämpfen. Das kannst du jetzt machen.

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Jay Yuno / iStock

Eine Kreislaufschwäche macht Österreichs Gesundheitsminister Rudolf Anschober schwer zu schaffen, der Grünen-Politiker ist aktuell im Krankenstand und steht unter Spitalsbeobachtung. Der 60-Jährige ist mit seinen Beschwerden aber keineswegs alleine – Kreislaufprobleme plagen vielen Menschen. Wir zeigen dir, welche Beschwerden dabei typisch sind, was die Ursachen sein können und was du dagegen tun kannst.

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Anzeichen für eine Kreislaufschwäche können sein:

  • Schwindelgefühl
  • Zittern
  • Übelkeit
  • Schweißausbrüche
  • Konzentrationsprobleme
  • Herzrasen
  • "Schwarzwerden" vor den Augen, Augenflimmern
  • Kopfschmerzen
  • Ohrensausen
  • Reizbarkeit
  • schnelle Ermüdbarkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Antriebsschwäche, depressive Verstimmung
  • im Extremfall kurze Ohnmachtsanfälle

Das sind die möglichen Ursachen für Kreislaufprobleme:

In den meisten Fällen verbirgt sich hinter einer Kreislaufschwäche ein zu niedriger Blutdruck (Hypotonie), die Blutversorgung des Gehirns sinkt dadurch kurzzeitig stark ab.

Die Gründe dafür können sein:

  • Stress
  • genetische Faktoren
  • Die Beschaffenheit des Körpers. Meist neigen junge, schlanke Frauen zu einer Hypotonie.
  • Körperliche Inaktivität
  • schwache Venen
  • Herzklappenfehler
  • Krankheiten wie unter anderem Blutarmut, Herzrhythmusstörungen, Herzinsuffizienz oder Diabetes
  • Oder ein Mangel an Blut im Gesamtvolumen betrachtet.

Wie kann eine Kreislaufschwäche behandelt werden?

Oftmals bessern sich die Beschwerden rasch, wenn sich der Betroffene hinlegt und dabei die Beine hochlagert. Hilfreich ist auch, wenn man noch vor dem Aufstehen in der Früh Beine und Füße bewegt. Das aufgestaute Blut in den Gliedmaßen kommt dadurch wieder in Schwung, der Kreislauf wird angekurbelt. Viel zu trinken kann ebenfalls Kreislaufproblemen vorbeugen. Nehmen wir ausreichend Flüssigkeit zu uns, zirkuliert das Blut besser durch die Gefäße, das Gehirn wird ausreichend mit Blut versorgt.

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Weitere Maßnahmen können sein: 

  • Anregung des Kreislaufs mit heiß-kalten Wechselduschen oder Fußbädern, die Unterarme in kaltes Wasser tauchen
  • Behandlung der Grunderkrankung, die zu den Kreislaufprobleme führt
  • Regelmäßige Bewegung
  • Ausgewogene Ernährung
  • Verzicht auf Alkohol und Nikotin
  • Gabe von blutdrucksteigernden Medikamenten, sogenannter Antihypotoniker. Diese kommen aber nur in besonders schweren Fällen einer Kreislaufschwäche zum Einsatz.

Wichtig: Machen dir Kreislaufprobleme immer wieder  zu schaffen oder halten die Beschwerden länger an, solltest du unbedingt einen Arzt aufsuchen. Mit Hilfe einer 24-Stunden-Blutdruckmessung kann dieser feststellen, ob eine Hypotonie als Ursache vorliegt und in Absprache mit dir geeignete Maßnahmen setzen.

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