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5 Tipps gegen Pickel & Co unter der Mundschutzmaske

Sie schützt uns zwar, doch unter ihr enstehen schnell Hautunreinheiten. Wir verraten dir 5 Tipps, wie du Pickel & Co unter der Mundschutzmaske vorbeugst.

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Hautunreinheiten durch Mundschutzmaske
LukaTDB / iStock

Die "neue Normalität" bringt viele Maßnahmen mit sich, welche bei der Eindämmung des Coronavirus helfen sollen. Ärzte, Krankenpfleger oder Verkäufer: Jene, die an vorderster Front stehen, bekommen diese am meisten zu spüren.

Die Mundschutzmaske wird zum täglichen Begleiter und zum essenziellen Tool, um unsere Gesundheit zu schützen. Doch mit dem ständigen Tragen der Maske gehen auch viele unangenehme Hautirritationen einher. Wir verraten dir, wie du deine Haut in dieser besonderen Zeit am besten pflegst.

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Wie wirkt sich die Schutzmaske auf unsere Haut aus?

Ob beim Lebensmitteleinkauf, in der U-Bahn oder gar permanent während der Arbeit: Die Mund-Nasen-Schutzpflicht dient dazu uns selbst und vor allem aber auch unsere Mitmenschen zu schützen. Keine Frage – für unsere Gesundheit sollte man auch den ein oder anderen Pickel in Kauf nehmen. Doch sobald sich daraus schmerzhafte Entzündungen entwickeln, wird es Zeit zu handeln. Denn unter der Maske sammelt sich schnell Schweiß, Schmutz und Make-up an.

Für Keime sind diese Bedingungen optimal, weshalb Hautkrankheiten und -reizungen nicht lange auf sich warten lassen. Eine Studie in der Journal of Wound Care der University of Huddersfield warnt nun vor den Folgen. "Die Träger schwitzen unter den Masken und dies verursacht Reibung, was zu Druckschäden an Nase und Wangen führt", so eine Professorin. "Infolgedessen kann es zu Hautrissen kommen, die zu einer möglichen Infektion führen können."


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Besondere Zeiten, besondere Pflege: 5 Tipps

Nichtsdestotrotz gilt: Zum Wohle unserer Gesundheit müssen wir die Maske noch für einige Zeit tolerieren. Deshalb haben wir für dich fünf wirksame Tipps gesammelt, welche deine Haut in dieser schwierigen Zeit unterstützen:

  • Richtiges Material: Auch hier gilt – natürliche Stoffe verwenden, denn sie sind luftdurchlässiger als synthetisches Material. Wenn du dir also eine Stoffmaske zulegen oder gar selbst nähen möchtest, sind Baumwolle oder Leinen am sanftesten zu deiner Haut.
  • Bye Make-up: Im ungeschminkt sein, sind wir durch die Quarantäne mittlerweile Profis, warum also nicht auch in Gesellschaft den Trend fortsetzen? Denn Foundation & Co schmücken letztendlich ohnehin bloß die Innenseite der Maske. Und nicht nur das: Durch die Reibung kann das Make-up tief in die Haut eindringen und die Poren so verstopfen.
  • Sanfte Reinigung: Peelings und andere Hauterneuerungsprodukte sind zwar oft sehr wirksam, momentan jedoch die falsche Wahl. Sie machen die Haut nämlich angreifbar, zerstören sie doch meist unsere äußerste Hautschicht. Greife also lieber zur sanften und beruhigenden Pflege, wenn du deine Haut unterstützen möchtest. Im optimalen Fall solltest du dein Gesicht zudem nach jedem Mal tragen sofort reinigen (selbstverständlich nach dem Händewaschen). Sollte dies z.B. im Büro nicht möglich sein, kannst du aber auch zu einem antibakteriellen Gesichtswasser greifen.
  • Atmen lassen: Wir alle sind den Menschen in systemerhaltenden Jobs gerade in diesen Tagen besonders dankbar, nehmen sie doch viele Risiken auf sich. Solltest du jedoch die Möglichkeit haben, den Mundschutz abzulegen, tue dies am besten alle 2 Stunden. So kann deine Haut wieder atmen und sich erholen.
  • Schutz fördern: Reagiert deine Haut bereits gereizt auf die enge Gesichtsmaske, trage am besten eine dicke Creme-Schicht auf. Dadurch vermeidest du das Austrocknen und stärkst zugleich die Hautschutzbarriere.

Bei schwerwiegenden Hautreizungen und Irritationen im Gesicht empfehlen wir dir, deinen Hautarzt zu kontaktieren, um eine passende Pflege garantieren zu können.

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