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Kalte Hände und kalte Füße? Darum ist deine Durchblutung im Eimer

Was tun, wenn sich Hände und Füße wie Eiszapfen anfühlen? Wir erklären dir, wieso du frostige Hände hast und was dagegen hilft!

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pepifoto / iStock

Stell dir vor du liegst ganz gemütlich in deinem warmen Bett und plötzlich läuft dir ein kalter Schauer über den Rücken bis zu deinen Beinen. Nur ist das keine gruselige  Wahrnehmung, sondern die kalten Hände und Füße von deinem Partner. Wie ist das möglich? Ihr befindet euch im selben Temperaturverhältnis aber nur einer von euch hat Eiszapfen als Beine und Hände. Sehr viele Menschen leiden an kalten Händen, und es werden vor allem mehr Frauen als Männer davon geplagt.

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Wieso sind meine Hände so kalt?

Frauen verfügen generell über weniger Muskelmasse als Männer, aus dem Grund wird ihnen auch schneller kalt. Doch auch Hormone spielen eine wesentliche Rolle. Frauen besitzen mehr Estrogene, welches die Blutgefäße weitet. Das Hormon sorgt dafür, dass sie schneller auf Kälte reagieren indem es die Blutgefäße verengt sobald Temperaturen sinken. Einerseits verliert der Körper auf diese Weise langsamer Wärme, andererseits steigt somit das Kälteempfinden mehr.

Wenn du dich körperlich wenig betätigts könnte das ebenfalls ein Grund für deine kalten Hände und Füße sein. Damit ist aber nicht nur die sportliche Betätigung gemeint. Auch Menschen in Bürojobs haben mit "Blutleere" zu kämpfen. Wenn man zum Beispiel zu lange sitzt können sich die Nacken- und Rückenmuskulatur verspannen. Die Arme und Beine werden nicht optimal mit Sauerstoff versorgt, welches zu schwer durchbluteten Gliedmaßen führen kann. Diese können einschlafen und im schlimmsten Fall zu Schwindelanfällen führen.

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Gegen kalte Hände hilft…

  • Sich regelmäßig bewegen: Am besten du suchst dir eine sportliche Betätigung, die dir auch Spaß macht, damit du sie regelmäßig durchführen kannst.
  • Dehnübungen: Yoga Übungen eignen sich gut, um die Muskulatur zu entspannen.
  • Spazieren gehen: An warmen und auch kalten Tagen hilft es, sich nach längerer Zeit im Sitzen, die Beine zu vertreten und frische Luft zu tanken.
  • Rückendehnübungen am Arbeitsplatz: Diese kannst du in deinen Alltag implementieren, ob im Büro oder Home-Office.

Sich vor Wärmeverlust zu schützen ist alles eine Frage des Blutkreislaufes, denn dieser sollte gut zirkuliert werden. Um diesen zu fördern kannst du dir auch überlegen, ob du nicht an zu wenig Schlaf leidest. Stress und Nervosität können auch auf Verspannungen zurückgeführt werden. Ratsam wären Meditationspausen zu machen, oder sich von einer warmen Tasse Tee aufwärmen zu lassen.

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