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So verändert sich die Periode im Laufe der Jahre

Wie verändert sich die Menstruation vom Teenager-Alter bis zur Menopause?

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Periode verändert sich im Alter
Vladdeep / iStock

Stimmungsschwankungen und PMS, Schmerzen und Krämpfe im Unterleib, mal stark, mal schwach – menstruierende Frauen können ein Lied davon singen. Während Zyklus, Dauer und Stärke der Regelblutung bei manchen Frauen konstant sind, gestaltet sich die Periode bei anderen eher unregelmäßig. Aber wie verändert sich die Periode langfristig?

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Erste Menstruation

Ab der ersten Menstruation haben junge Frauen im Alter von zehn bis 15 Jahren die erste Periode, sie ist meist noch leicht und unregelmäßig, der Zyklus muss sich erst einpendeln.

  • Erstmals treten Spannungsgefühle in der Brust sowie PMS und Regelschmerzen auf.
  • Viele nehmen die Anti-Baby-Pille, einerseits in der Hoffnung, das Hautbild damit zu verbessern, andererseits um bei erstem Sexualkontakten eine mögliche Schwangerschaft zu verhindern. Allerdings greift das Verhütungsmittel in das junge Hormonsystem ein.
  • Ein weiterer, meist willkommener Nebeneffekt: Der Zyklus stabilisiert sich, die Regelblutung wird (noch) leichter.

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Periode vor und nach der Schwangerschaft

Die Jahre nach dem Teenager-Alter, zwischen 20 und 30 Jahren, sind meistens stabil.

  • Hegen viele Frauen einen Kinderwunsch, werden hormonelle Verhütungsmethoden abgesetzt.
  • Dadurch steht der Zyklus meist Kopf, der Hormonhaushalt gerät ins Wanken.
  • Ein unregelmäßiger Eisprung kann das Schwangerwerden erschweren.
  • Während der Schwangerschaft setzt die Periode (in den meisten Fällen) aus und erst später wieder ein.
  • Bei stillenden Müttern setzt die Menstruation nach etwa acht bis neun Monaten ein; bei Nichtstillen kann die Blutung bereits nach sechs bis acht Wochen wieder einsetzen.
  • Nach der Schwangerschaft und Stillzeit benötigt der Körper meist noch einige Zeit, bis sich der Hormonstatus stabilisiert. Der Zyklus ist wieder unregelmäßig, Blutungen mal stärker, mal schwächer.

Regelmäßige Kontrollen beim Gynäkologen sind besonders dann wichtig, wenn plötzlich starke, unregelmäßige oder schmerzhafte Blutungen auftreten. Myome, gutartige Tumore, können eine Ursache sein.

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Menstruation bis zur Menopause

Pendelt sich der Zyklus wieder ein, bereitet sich der Körper nach und nach auf die Menopause, die Mitte bis Anfang 50 eintritt, vor.

  • Ein gesenkter Progesteronspiegel ist dafür verantwortlich, dass die Periode unregelmäßig, mitunter im Abstand von mehreren Monaten, einsetzt.
  • Auch Schmierblutungen und veränderte PMS-Beschwerden sowie die typischen Hitzewallungen zählen zu den Begleiterscheinungen.
  • Vorsicht: Frauen sind dann aber immer noch fruchtbar!
  • Erst, wenn 12 Monate lang keine Regelblutung eingesetzt hat, ist die Menopause endgültig erreicht.

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