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Übelkeit & Krämpfe: Wenn es ohne Periode trotzdem schmerzt

Wenn sich die "roten Tage" mal wieder anbahnen, stellen sich die meisten Frauen auf Schmerzen ein. Doch warum können Schmerzen auch vor oder nach der Periode auftreten?

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Sie leiden unter Menstruationsschmerzen, doch die Blutung bleibt aus? Das steckt dahinter!
Deagreez / iStock

Übelkeit, Bauchschmerzen und Stimmungsschwankungen: Wer seine Monatsblutung bekommt, leidet oft unter schlimmen Krämpfen und Unterleibsschmerzen. Treten zusätzlich Schmerzen auf obwohl die Regel vorbei ist, könnten Erkrankungen der Grund dafür sein. Wir zeigen Ihnen sechs mögliche Ursachen für Regelbeschwerden ohne Blutung.

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Blasenentzündung

Der Bauch schmerzt wie am stärksten Blutungstag und es brennt beim Wasserlassen? Hier könnte eine Blasenentzündung vorliegen, die durch bakterielle Erreger wie Staphylokokken ausgelöst wird. Typische Symptome dafür sind:

  • Schmerzen über dem Schambein
  • häufiger Harndrang
  • übelriechender Harn
  • bei starker Entzündung: Blut im Urin

Leiden Sie schon länger unter diesen Beschwerden, dann sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Ansonsten könnten noch weitere Organe befallen werden, die sich danach entzünden.

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Myome

Die Gebärmuttergeschwülste sind gutartige Tumore, die aus den Muskelzellen des Uterus entstehen. Myome sind hormonabhängig und machen sich nach einer bestimmten Zeit und Größe durch folgende Beschwerden bemerkbar:

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Ihren gesundheitlichen Zustand, um eine frühzeitige Behandlung einzuleiten.

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Eierstock- und Eileiterentzündung

Schmerzen im Unterbauch können sehr störend und unangenehm sein. Treten auch noch Beschwerden wie

auf, sollte ein Arzt konsultiert werden. Hierbei könnte es sich um eine Entzündung der Eierstöcke und Eileiter (Adnexitis) handeln, die ohne rechtzeitige Therapie zur Unfruchtbarkeit führen kann! Auslöser dafür können unter anderem Bakterien, ungeschützter Geschlechtsverkehr, eine akute Blinddarmentzündung und sämtliche Geschlechtskrankheiten sein.

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Endometriose

Bei einer Endometriose handelt es sich um eine Krankheit, die das Heranwachsen von Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutterhöhle bedingt. Dies verursacht Schmerzen wie:

  • starke Regelschmerzen ein bis drei Tage vor der Blutung
  • Bauch-, Rücken- und Beckenschmerzen
  • starke Periodenblutung
  • wiederkehrende Beschwerden im Unterbauch
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
  • Verstopfung
  • Durchfall
  • Blähungen

Die Ursache für die Erkrankung wurde bis heute nicht geklärt. Treffen diese Beschwerden auf Ihren Gesundheitszustand zu, dann sollten Sie mit Ihrem Gynäkologen über mögliche Behandlungsmaßnahmen sprechen.

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Gebärmuttersenkung

Leiden Sie sehr häufig unter Verstopfungen, Unterleibs- und Rückenschmerzen, Harnwegsinfektionen und Druckgeschwüre, dann könnte es sich in diesem Fall um eine Gebärmuttersenkung handeln. Diese tritt vor allem bei Frauen auf, die durch:

eine Überlastung des Beckenbodens aufweisen. Bei der Senkung wird oft ein Druckgefühl oder Fremdkörpergefühl im Unterbauch sowie in der Scheide wahrgenommen. Während der gynäkologischen Untersuchung kann festgestellt werden, wie weit die Gebärmutter abgesunken ist.

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Eileiterschwangerschaft

Bei ein bis zwei Prozent aller Schwangerschaften handelt es sich um eine Eileiterschwangerschaft. Dabei nistet sich eine befruchtete Eizelle nicht in der Gebärmutter, sondern in der Eileiter ein. Solch eine Schwangerschaft, kann sich durch:

Die Ursachen für eine derartige Einnistung der Eizelle können Tumore oder Polypen, Hormonelle Fruchtbarkeitsbehandlungen, Endometriose, oder Entzündungen der Eileiter und des Bauchraums sein. Könnte bei Ihnen eine Schwangerschaft möglich sein, dann sollten Sie so schnell wie möglich Ihren Arzt aufsuchen.

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Medizinische Expertise

Nur Ihr Gynäkologe kann eine richtige Diagnose Ihrer Beschwerden stellen. Vernehmen Sie schon über einen längeren Zeitraum Schmerzen, dann sollten Sie sich einer Untersuchung unterziehen. Nur so kann Ihr Arzt dabei helfen, schwerwiegende Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und die bestmögliche Behandlungsmethode anzubieten.

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