Ernährung

10 Lebensmittel für ruhige Nerven

Manchmal brauchen wir die passende Nervennahrung, wenn es mal wieder drunter und drüber geht. Probieren Sie diese 10 beruhigenden Lebensmittel.

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Diese zehn Lebensmiittel tun Ihren Nerven gut.
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Jeder von uns ist ab und zu so richtig gestresst, ängstlich oder nervös. Essen ist da eine gute Ablenkung und macht besonders Sinn, wenn Sie zu folgenden nervenberuhigenden Mood-Foods greifen.

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10 Lebensmittel für mehr Ruhe

  • Bananen: B-Vitamine und Magnesium haben eine nervenberuhigende Wirkung und die Banane beherbergt beides davon in Hülle und Fülle. Wenn Sie dauernd angespannt sind oder zu unbegründeter Nervosität leiden, sollten Sie die gelbe Frucht öfter zu sich nehmen. Ob pur, im Porridge oder als Topping für Pancakes: Die Banane stählt unsere Nerven.
  • Nüsse: Nüsse sind wahre Alleskönner. Sie machen schlank, gescheit und wirken überdies gegen Entzündungen. Auch gegen eine nervöse Grundstimmung hilft es, ein paar Nüsse zu naschen. Das Zusammenspiel verschiedener Inhaltsstoffe wie Kalium, Magnesium, Vitamin E und B reguliert Herzschlag und Blutdruck. Außerdem hat das Knabbern an sich schon etwas Entspannendes an sich.
  • Hülsenfrüchte: Sie erzeugen zwar meist ein wenig Luft in unseren Eingeweiden, sind aber sehr gesund und dazu noch echtes Kraft- und Nervenfutter: Bohnen, Linsen, Kichererbsen und Co. enthalten viel Vitamin B und hochwertiges Eiweiß. Kalzium und Magnesium wirken entspannend und angstlindernd. Bereiten Sie Ihre Bohnen mit Bohnenkraut, Fenchelsamen, Majoran oder Kümmel zu, dann bilden sich weniger Gase im Darm.
  • Zitronen: Trinken Sie bei Stress, Unruhe oder Nervosität ein großes Glas Wasser mit dem Saft einer halben Zitrone. Das stärkt die Leber, die bei Stress besonders belastet wird. Die beachtliche Menge an Vitamin C und Antioxidantien macht den ganzen Körper, inklusive des Nervenkostüms, resistenter gegen Belastungen.
  • Brokkoli: Kalium gilt als Stressbekämpfer Nummer 1 und in Brokkoli steckt eine Menge davon. Überhaupt ist der Kreuzblütler eines der gesündesten Lebensmittel überhaupt, so sollen seine Inhaltsstoffe sogar bei Diabetes helfen. Tipp für die Küche: Brokkoliröschen mit ein wenig Olivenöl, zwei gepressten Knoblauchzehen, Kurkuma, Pfeffer und ein wenig Salz marinieren und 15 bis 20 Minuten im Ofen garen. Falls Sie Brokkoli in purer, gekochter Form nicht mögen, werden Sie diese Variante lieben!

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Kako, Bier & Rotkraut

  • Salbei: Der gute, alte Salbei lindert nicht nur Halsschmerzen, sondern besänftigt auch ein erregtes Gemüt. Eine Tasse Salbeitee beruhigt und setzt außerdem die Schweißproduktion herab: Viele neigen bei Nervosität zu übermäßiger Schweißbildung. Damit schlägt Salbei zwei Fliegen mit einer Klappe.
  • Kakao: Kakao bzw. dunkle Schokolade enthält den Nervenberuhiger Tryptophan und senkt außerdem den Spiegel an Stresshormonen wie Cortisol im Blut. Wer bei Unruhe zum Stressessen neigt, sollte jedoch versuchen, nicht eine ganze Tafel zu verputzen. Dunkle Schokolade mit hohem Kakaoanteil hat nämlich die selbe Anzahl an Kalorien wie die weniger gesunde Vollmilchschokolade. Als Schokoalternative können Sie sich einen Anti-Stress-Shake aus Banane, Rohkakao, Haselnussmilch und Hanfsamen mixen.
  • Honig: Auch der klebrig-süße Honig liefert Tryptophan, das im Körper zu Serotonin, also zu einem Glückshormon umgewandelt wird. Einfach einen Teelöffel davon im Mund zergehen lassen. Das mindert überdies die Lust auf Süßigkeiten, die einen bei Stress und innerer Aufruhr oft überkommt. Achten Sie beim Kauf des Bienenprodukts auf Bio-Qualität.
  • Bier: Dies ist kein Freibrief für ein Saufgelage bei Nervosität. Ein kleines Glas Bier kann aber tatsächlich äußerst beruhigend wirken. Die im Hopfen enthaltenen Bitterstoffe und ätherischen Öle sind dafür verantwortlich. Im besten Fall greifen Sie zur alkoholfreien Variante.
  • Rotkraut: Herbstzeit ist Krautzeit! Rotkraut schmeckt einerseits hervorragend zu deftigen Speisen oder als Hauptzutat im Krautstrudel, andererseits hat es einen positiven Effekt auf unsere Psyche. Das liegt am hohen Gehalt an Kalium und Vitamin C.

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