Ernährung

Hormone im Gleichgewicht: 4 Lebensmittel für hormonelle Balance

Ist Ihr Hormonhaushalt aus dem Rudern gelaufen? Diese 4 Superfoods helfen Ihnen, Ihre Botenstoffe wieder ins Lot zu bringen.

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Lebensmittel für hormonelles Gleichgewicht
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Hin und wieder kann unser Hormonhaushalt ganz schön aus dem Ruder laufen. Das Absetzen der Pille, bestimmte Krankheiten oder andere Beschwerden können häufig zu einem hormonellen Ungleichgewicht führen. Doch auch unsere Ernährung hat großen Einfluss auf unsere Hormone. Wir erklären Ihnen, was dahinter steckt.

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Hormone neben der Spur?

Sollte Ihr Hormonhaushalt tatsächlich ins Wanken geraten, lässt Ihr Körper nicht lange auf sich warten, um Ihnen das spürbar zu machen. Symptome wie Erschöpfung, Stimmungsschwankungen, Haarausfall oder ein schlechtes Hautbild können unter anderem mögliche Auswirkungen sein. Besonders Frauen, die der Pille den Rücken gekehrt haben, können davon ein Lied singen. Der Grund: Bleibt die künstliche Regulierung von männlichen und weiblichen Hormonen im Körper aus, müssen wieder die eigenen Botenstoffe Hand anlegen. Hormonelle Schwankungen geben uns also nur zu verstehen, dass unser Organismus verwirrt ist und sich erst wieder ins Gleichgewicht bringen muss. Dieser Prozess kann sich individuell und unterschiedlich lange gestalten. Doch kann man seinem Körper beim Ausbalancieren helfen? Die Antwort ist: ja!

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Ausgewogene Speisen sind der Schlüssel

Klar ist, dass nicht alle Schwankungen in unserem Körper mit den richtigen Lebensmitteln ausbalanciert werden können. Unsere Ernährung hilft uns aber dabei, die Hormone wieder in die richtige Richtung zu stupsen. Und jeder weiß: ein ausgewogener Speiseplan kann wahre Wunder wirken. Stark verarbeitetes Essen vertragen wir in jungen Jahren zwar noch recht gut, mit zunehmenden Alter kann der ein oder andere Fast Food Snack aber schon einmal unliebsame Hautunreinheiten bescheren – und das nicht ohne Grund. Denn je älter wir werden, desto weniger Hormone produziert unser Körper und das hat wiederum Auswirkungen auf unsere Haut. Füllen Sie Ihren Teller also mit reichlich Obst & Gemüse, einer gesunden Eiweißquelle sowie Getreiden & Ballaststoffen.

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Balance halten leicht gemacht

Doch welche Lebensmittel sind nun wahre Stützen und helfen unserem Hormonhaushalt, die Balance zu finden? Wir nennen Ihnen 4 Nahrungsquellen, die Sie auf Ihren Speiseplan setzen sollten:

  • Leinsamen: Sie sind reich an Lignanen, welche sich besonders positiv auf unsere Hormonregulierung auswirken. Lignane sind Phytohormone, ein pflanzlicher Wirkstoff, der sich in unserem Körper als Botenstoff ähnlich verhält, wie die menschlichen Hormone. Zudem zeichnen sie sich durch ihren hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren, Antioxidantien und Ballaststoffen aus. Beim nächsten Porridge also gerne die Wundersamen dazumischen!
  • Walnüsse: Nicht nur unser Gehirn freut sich über den Verzehr der Konzentrations-Booster – auch für unseren Körper nimmt der Knabber-Snack eine wichtige Rolle ein. Neben Omega-3-Fettsäuren kann er mit seinem hohen Zinkanteil punkten, welcher ein maßgebliches Steuerrad im Hormonhaushalt einnimmt. Die Devise lautet also: Lieber ab und zu Studentenfutter naschen, anstatt zu ungesunden Snacks zu greifen.
  • Grünes Blattgemüse: Auch ein Eisenmangel hat negative Konsequenzen für unsere Hormone. Besonders Frauen können davon, beispielsweise während ihrer Periode, betroffen sein. Deshalb sollte man gezielt mit eisenhaltigen Lebensmitteln entgegenwirken: Mangold, Spinat und Brokkoli zeichnen sich also ein mal mehr als wichtige Nährstofflieferanten aus.
  • Ingwer: Nicht nur bei einer Erkältung lässt sie die scharfe Knolle gut einsetzen, auch für einen gesunden Hormonhaushalt kann sie ihre Kraft beweisen. Ingwer hilft uns dabei den natürlichen Östrogenhaushalt wieder herzustellen, indem sie beispielsweise künstliche Xenoöstrogene im Körper reduziert. Nicht ohne Grund, eignet sich auch der verwandte Kurkuma optimal, um Körper & Hormone wieder in Balance zu bringen.

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