Ernährung

6 giftige Lebensmittel, die Sie regelmäßig essen

Nicht alle Lebensmittel, die auf den ersten Blick gesund und lecker aussehen, sind es auch. Manche können giftig oder sogar tödlich sein und brauchen eine feine Dosierung oder spezielle Zubereitung.

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Diese 6 Lebensmittel sind giftig
sveta_zarzamora / iStock

Dass Burger, Pommes & Co ungesund sind, ist keine Frage. Doch auch Lebensmittel, die scheinbar gesund aussehen, können giftig sein und fatale Folgen für unsere Gesundheit haben. Fisolen, Pilze oder Muskatnuss sind nur einige Lebensmittel, die durch falsche Zubereitung oder in größeren Mengen unserem Körper schaden. Wir zeigen Ihnen, welche "giftigen" Lebensmittel Sie regelmäßig essen und worauf Sie beim Verzehr achten müssen.

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Fisolen

Wer hätte das gedacht? Fisolen (Grüne Bohnen) sind roh nur eingeschränkt genießbar, denn sie enthalten den Giftstoff Lektin Phaseolin, der erst durch das Kochen zerstört wird. Der Verzehr von rohen Gartenbohnen kann schnell zu Vergiftungserscheinungen wie

Schon fünf bis sechs Bohnen reichen aus, um schwere Magen-Darm-Entzündungen auszulösen. Kochen Sie daher grüne Bohnen immer mindestens 15 Minuten in heißem Wasser ab, um die Giftstoffe zu beseitigen.

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Schwarze Holunderbeeren

Dunkle Holunderbeeren enthalten im rohen Zustand den Giftstoff Sambunigrin. Dieser kann zu Magenschmerzen, -krämpfen, Erbrechen und Übelkeit führen. Erhitzen Sie schwarze Holunderbeeren daher immer bei mehr als 80 Grad, nur dann sind die Beeren bekömmlich und ungefährlich.

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Pilze

Beim Sammeln von Speisepilzen im Wald ist Vorsicht geboten! Lassen Sie Pilze, die Sie nicht kennen lieber stehen und sammeln Sie nur jene Pilze ein, bei denen Sie sich absolut sicher sind. Roh sollten Sie Wildpilze außerdem auch nicht essen, denn roh können viele Pilzarten Vergiftungen hervorrufen. Garen oder dünsten Sie Steinpilze, Maronen-Röhrlinge, Eierschwammerl u.a. deshalb besser bevor Sie sie verzehren.

Rote Rüben und Rhabarber

Rote Rüben und Rhabarber enthalten Oxalsäure, die bei übermäßigem Genuss zu Nierensteinen und Vergiftungssymptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Magenkrämpfen und Kreislaufproblemen führen kann. Frisch sollte Rhabarber daher nur im Frühsommer verzehrt werden, da ab Juli die Oxalsäurekonzentration in der Pflanze zunimmt.

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Maniok

Maniok ist eine Wurzelknolle aus Südamerika und wird ähnlich wie die Kartoffel als Beilage zu Fisch- und Fleischgerichten verwendet. In rohem Zustand ist die Wurzelknolle giftig, denn die Pflanze enthält das giftige Blausäureglykosid Linamarin. Erst gekocht kann Maniok ohne Bedenken verzehrt werden.

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Muskatnuss

Frisch gerieben in Kartoffelgerichten, Suppen oder Gemüse schmeckt die Muskatnuss am besten. In geringen Dosen ist die Gewürznuss völlig harmlos und wird gerne zum Würzen verwendet.

  • Bei einem Verzehr von mehr als vier Gramm Muskat ist jedoch Vorsicht geboten: Das in der Muskatnuss enthaltene ätherische Öl Myristicin kann zu Rauschzuständen, Halluzinationen und Magenschmerzen führen.

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