Ernährung

7 Anzeichen für Omega-3-Mangel

Vor allem Frauen nehmen häufig zu wenige Omega-3-Fettsäuren über ihre Ernährung auf. Folgende 7 Anzeichen können Hinweise auf einen Mangel sein.

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Omega-3-Mangel
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Haben Sie auch ab und zu mit brüchigen Nägeln, glanzlosem Haar, trockener Haut, Schlaflosigkeit oder Konzentrationsschwierigkeiten zu kämpfen?

  • Dann könnte womöglich ein Mangel an Omega-3 die Ursache sein.
  • Stellen Sie eine oder mehrere der folgenden Symptome an sich fest, sollten Sie vermehrt Lebensmittel mit Omega-3-Fettsäuren in Ihren täglichen Speiseplan integrieren beziehungsweise ein passendes Nahrungsergänzungsmittel einnehmen.
  • Diese gibt es als Fischöl-Alternative auch in veganer Variante.
  • Da hinter den Beschwerden andere Gesundheitsproblemen als eine Omega-3-Unterversorgung stecken können, sollten Sie zu Sicherheit einen Arzt aufsuchen.

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Trockene Haut

Omega-3-Fettsäuren halten die Haut jung, prall und sorgen für einen funktionierenden Feuchtigkeitshaushalt. Je weniger Omega-3 wir über unsere Ernährung zuführen, desto trockener wird die Haut. Und nicht nur das: Die essentiellen Fettsäuren unterstützen die Haut auch dabei, andere wichtige Nährstoffe aufzunehmen und Schadstoffe abzuwehren.

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Brüchige Nägel

Splitternde Nägel, die ständig abbrechen, können echt ärgerlich sein. Zudem lassen sie jeder Nageldesignerin einen kalten Schauer über den Rücken laufen. Hinter weichen Fingernägeln kann sich ein Omega-3-Mangel verbergen. Neben einer Optimierung Ihres Essverhaltens lohnt sich die äußerliche Anwendung mit nagelstärkenden Ölen.

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Lebloses Haar

Omega-3-Fettsäuren befinden sich nicht nur in unseren Hautzellen, sondern auch in den Follikeln der Haare. Sie verpassen der Mähne Glanz, Struktur und Volumen. Zu wenig gesunde Fette können unser Haar hingegen in ein plattes, mattes Trauerspiel verwandeln.

Tipp: Führen Sie die Fettsäuren auch einmal von außen zu und gönnen Sie sich eine Kur aus Oliven- oder Kokosöl.

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Schlaflosigkeit

Ein Mangel an Omega-3 schadet nicht nur der Schönheit, sondern beeinflusst auch unsere Schlafqualität. Studien legen nahe, dass Menschen mit einem höheren Omega-3-Spiegel besser schlafen. Nahrungsergänzungsmittel mit Omega-3 sollten dennoch stets morgens eingenommen werden, da sie abends geschluckt Einschlafprobleme fördern können.

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Konzentrationsmangel

Wer schlecht schläft, kann sich tagsüber weniger gut konzentrieren. Außerdem braucht unser Gehirn die essentiellen Fettsäuren, um seine volle Leistungsfähigkeit zu entfalten. Ein Mangel an B-Vitaminen kann übrigens zu ähnlichen Symptomen führen. Typisch für eine Vitamin-B12-Unterversorgung ist zum Beispiel ein Kribbeln in Händen und Füßen. Vor allem Veganer sollten Vitamin-B-12-Präparate einnehmen.

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Erschöpfung

Ständige Erschöpfung kann eine Reihe von Ursachen haben, unter anderem ein Defizit an Omega-3-Fettsäuren.

  • Mahlzeiten mit Avocado, Leinöl oder täglich eine Handvoll Walnüsse versorgen Sie mit jeder Menge Omega-3 und lassen das Energielevel schnell wieder steigen.
  • Auch Fisch gilt als gute Omega-3-Quelle.
  • Dabei sollten Sie stets auf die Herkunft der Tiere achten, da das Fischfleisch mit Schwermetallen oder Antibiotika belastet sein kann.
  • Fischöl-Kapseln sollen Studien zufolge ebenso nicht risikofrei sein.

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Gliederschmerzen

Nicht nur die Grippe kann Schmerzen in Armen und Beinen verursachen. Manchmal verbirgt sich ein Omega-3-Mangel hinter diesem Symptom, beziehungsweise verschlimmert das Defizit bereits vorhandene Gelenkbeschwerden. Ohne Omega-3 haben Entzündungsprozesse im Körper leichteres Spiel. Solche Entzündungen sind zum Beispiel für rheumatische Erkrankungen verantwortlich. Gerade für Menschen mit diesen Krankheiten ist eine ausreichende Omega-3-Versorgung unabdingbar.

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