Ernährung

Die Buddha-Diät: Abnehmen ohne Verbote

Wer an Buddha denkt, hat einen kleinen wohlgeformten Mann vor Augen. Wie er Ihnen dabei helfen kann effektiv Gewicht zu verlieren, erfahren Sie hier.

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Mit der Buddha Diät können Sie ohne Verbote schonend abnehmen.
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Sie haben genug von Diäten, die Ihnen das Schlemmen verbieten? Dann sollten Sie überlegen einen Abnehm-Pakt mit Buddha zu schließen. Denn bei dieser Art der Abmagerungskur dürfen Sie essen, was Sie wollen.

Was ist die Buddha-Diät?

In dem Buch Buddha’s Diet: The Ancient Art of Losing Weight Without Losing Your Mind erklären Zen-Priester Dan Zigmond und Mitautorin Tara Cottrell Schritt für Schritt wie Sie schonend abnehmen können. Die Diät orientiert sich an dem spirituellen Konzept des Buddhismus und basiert neben alten Traditionen auch auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen:

  • Das Ziel der Diät ist es dem Körper keinem Extrem auszusetzen, sondern ein Gleichgewicht zu finden. Es soll auch während des Abnehmens auf den Körper gehört und dessen Wünsche berücksichtigt werden.
  • Die Buddha-Diät ist mit einer Form des intermittierenden Fastens gleichzusetzen. Es geht also darum die Essenszeiten einzuschränken.
  • Trotzdem dürfen Sie in der erlaubten Zeit so viel essen wie Sie möchten.
  • Die Abnehmkur soll Sie dazu anregen über Ihr Essen nachzudenken und "gesunde" Entscheidungen zu treffen.
  • Gesundes, ausgeglichenes und zwangloses Essen sind hier die Devise.

Mehr dazu: Qual ohne Sinn: So klappt das Abnehmen nicht

So funktioniert's

Bei der Buddha-Diät ist es wichtig seine Nahrungszufuhr auf ein bestimmtes Zeitfenster einzuschränken:

  • In den ersten zwei Wochen soll nur 13 Stunden pro Tag gegessen werden. Was sich zuerst einfach anhört, kann sich relativ schwierig gestalten, denn die meisten Menschen essen 15 oder mehr Stunden am Tag.
  • Nach der Anfangsphase soll das Essensfenster nur mehr zwölf, dann elf und dann zehn Stunden lang sein.
  • Das heißt: Wer um neun Uhr morgens frühstückt, sollte um spätestens 18 Uhr Abendessen und danach am besten nichts mehr zu sich nehmen.
  • Um einen guten Überblick über seine Erfolge zu bewahren, sollten Sie sich jeden Tag wiegen. Das gibt Ihnen die Möglichkeit die Kontrolle über Ihre Ernährung und Gesundheit nicht zu verlieren.

Mehr dazu: Abnehmen durch intuitives Essen?

 

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Das darf gegessen werden

Prinzipiell gibt es keine strengen Regeln was genau gegessen werden darf. Zigmond betont, dass es wichtig ist Gerichte zu verspeisen, die einen satt machen und schmecken. Denn eine unglückliche Diät ist nie von Dauer, rät der Autor weiter:

  • Anstatt seine Lebensmittel in die Kategorien Gut und Böse aufzuteilen, sollte man bewusst reflektieren, welche Gerichte gut für seinen Körper sind.
  • Sagen Sie also Ja zu BallaststoffenProteinen aus Gemüse- und Fleischprodukten und gesunden Fetten.
  • Zucker und verarbeitete Lebensmittel sollten eher in geringen Maßen genossen werden.
  • Außerdem sollte man nicht mehr als zwei alkoholische Getränke pro Woche konsumieren.

Mehr dazu: Trend Buddha-Bowls: Alles in einer Schüssel

Einmal Schummeln ist erlaubt

An die Naschkatzen unter uns wurde natürlich auch gedacht, denn die Buddha-Diät befürwortet einen Cheat Day pro Woche:

  • Die Autoren merken an, dass sich der Körper seiner Essensumgebung anpasst. Wenn er also das Gefühl hat, dass die Nahrung knapp wird, dann verlangsamt er den Stoffwechsel und schüttet Hungerhormone aus.
  • Studien beweisen, dass das gelegentliches Naschen den Stoffwechsel ankurbelt. Wir verbrennen dadurch mehr Kalorien und bändigen unsere appetitanregenden Hormone.
  • An dem besagten Cheat Day darf wann und wie viel gegessen werden wie man möchte. Eine zeitliche Einschränkung gibt es hier nicht und das trifft sich dann gut für Events wie Geburtstage, Partys und Dates.

Mehr dazu: Reality-Check: Zunehmen wegen einem Cheat-Day?

Fitness ist kein Muss!

Auch Sport ist keine Pflicht, um gesund abzunehmen. Besonders, da das Training nicht so viele Kalorien verbrennt wie man vielleicht erwartet. Es führt eher dazu dass man hungrig wird, erklären die Autoren:

  • Wer jedoch sportlich ist, sollte seine Routine weiterhin beibehalten. Sport hält unseren Geist stark und fit, dieser Meinung war auch Buddha.
  • Die perfekte Zeit für ein Workout wäre gleich nach dem Aufstehen, erklärt Zigmond. Forschungsergebnisse belegen, dass man bei leeren Magen 20 Prozent mehr Fett verbrennt, anstatt nach einer Mahlzeit.

Mehr dazu: Reichen 20 Minuten Sport zum Abnehmen?

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