Ernährung

Die Okraschote: Grüner Held mit Tradition

Sie sieht ein wenig seltsam aus, die grüne Okraschote. Das Gemüse mit der lustigen Form versorgt uns aber mit vielen gesunden Inhaltsstoffen. Die Okra ist nicht ohne!

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Leuchtend grüne Okraschoten, ganz und aufgeschnitten
danielvfung / iStock

Die Okra stammt ursprünglich aus Afrika, wo sie schon seit 4.000 Jahren angebaut und verzehrt wird. Heute ist sie weltweit bekannt und beliebt. Die grüne Schote mit den weißen Kernen besticht durch einen besonderen Wert für unsere Gesundheit, die sie einem Sammelsurium an nützlichen Inhaltsstoffen verdankt.

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Die Okra mag es warm

Die lange, grüne Gemüseschote wird 5 bis 15 Zentimeter lang und gedeiht am besten in tropischen und subtropischen Regionen. Okras schmecken ein wenig wie Bohnen, ihr Aroma reicht von mild bis herb. In der Küche sind die aufgrund ihrer Form auch als "Ladyfingers" bezeichneten Gewächse vielseitig einsetzbar. Sie können gedünstet, gebraten, gekocht, eingelegt oder blanchiert werden.

Warum ist die Okra gesund?

Im Inneren der Schote befinden sich weiße, schleimige Kerne. Diese Schleim- und Ballaststoffe helfen dabei, den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Zudem regen sie die Verdauung an und senken das Cholesterin im Blut. Okras enthalten außerdem viel Wasser, was wiederum gegen Blähungen und Verstopfung wirkt.

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Abnehmen mit der Okraschote

Wer nicht auf große Portionen auf dem Teller verzichten und trotzdem abnehmen möchte, der sollte sich den Teller mit Okra beladen. 100 Gramm haben gerade einmal 30 Kalorien. Dafür liefern sie Antioxidantien, andere sekundäre Pflanzenstoffe sowie folgende Vitamine und Mineralstoffe:

  • Vitamin A
  • B-Vitamine, inlusive Folsäure
  • Vitamin C
  • Vitamin E
  • Vitamin K
  • Eisen
  • Zink
  • Kalzium
  • Kalium
  • Spuren von Magnesium und Mangan

Okra enthält die hoch wirksamen Antioxidantien Beta-Carotin, Lutein und Xanthan. Das Trio schützt die Netzhaut der Augen vor schädlichen Einflüssen. Zudem hat sie einen beachtlichen Anteil an Vitamin C.

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Tipps für die Küche

Die Okra lässt sich ganz, in Scheiben oder in Streifen geschnitten zubereiten. Liebhaber verzehren die Schoten auch roh, zum Beispiel im Salat. Dazu wäschst du die Okras gründlich und entfernst dabei den haarigen Flaum von der Schale. Schneide jedenfalls Stiel und Spitze der Schoten ab.

Beim Kochen sondert das Gemüse einen milchigen Schleim ab, das ist normal. Die Schleimbildung kannst du reduzieren, indem du die Okra vor der Verarbeitung kurz in kochendem Wasser mit einem Schuss Essig blanchierst. Das Wasser wegschütten und die Okras kalt abschrecken.

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