Ernährung

Vitamine & Ballaststoffe: Deshalb sollten Sie mehr Feigen essen

Wussten Sie, dass Feigen viele B-Vitamine enthalten und unseren Stoffwechsel regulieren? Wir zeigen Ihnen, wieso Sie unbedingt mehr Feigen in Ihren Speiseplan inkludieren sollten!

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Feigen enthalten viele B-Vitamine und regulieren den Stoffwechsel.
LiliGraphie / iStock

Zwischen August und Oktober können wir frische saftig-süße Feigen genießen, die sich als herbstliche Superfoods entpuppen. Besonders in Griechenland, Frankreich und in der Türkei werden die Früchte bis in den Spätherbst geerntet und verkauft. Egal ob im Frühstück oder als gesunder Nachtisch: Feigen haben viele gesundheitsfördernde Eigenschaften. Wir zeigen Ihnen, was sie so besonders macht.

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Gut für den Darm

Insgesamt gibt es 150 Feigensorten, deren Schalenfarbe von violett, rot-bräunlich, weiß, gelb, grün bis zu schwarz variieren kann. Doch die kleinen Früchte sind nicht nur farbenfroh, sondern auch besonders kalorienarm: Frische Feigen enthalten auf 100 Gramm nur 60 Kalorien und sind reich an

Durch den hohen Vitamin- und Mineralstoffanteil zahlt sich der Verzehr von Feigen allemal aus. Besonders Frauen und Vegetarier profitieren von dem hohen Eisengehalt, auch die Sehkraft und der Stoffwechsel werden durch die enthaltenen A- und B-Vitamine unterstützt. Unsere Haare, Nägel und Haut werden durch den Biotin-, Folsäure- und Magnesiumgehalt gestärkt.

Die Früchte sind außerdem sehr sättigend und bringen aufgrund ihrer vielen Ballaststoffe unseren Magen-Darm-Trakt in Schwung. Leiden Sie häufiger unter Verstopfung, dann sollten sie öfters Feigen essen. Die winzigen Kerne quellen im Darm auf und sorgen für eine gesunde Darmflora.

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Feigen sind nicht vegetarisch/vegan!

Obwohl Veganer und Vegetarier von dem hohen Eisenanteil profitieren, sind Feigen per se nicht vegetarisch! Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie beim Verzehr der Früchte die Überreste einer toten Wespe mitessen, ist leider oft unvermeidbar. Grund dafür ist der komplizierte Bestäubungsvorgang des Feigenbaums – denn Feigen sind im eigentlichen Sinne Blüten. Für die Bestäubung werden zwei Arten von Feigenbäumen (Bocks- und Essfeige) benötigt: Die Bockfeige hat männliche und weibliche Blüten, die Essfeige besitzt nur weibliche.

Obwohl das Anfliegen der männlichen Feigenblüten für die Wespe risikolos ist, begeben sich die Tiere beim Bestäuben der weiblichen Blüten in Lebensgefahr. Die Wespen können in die weiblichen Blüten zwar hineinfliegen, doch nur schwer aus der "Bestäubungsstation" wieder entkommen. Häufig schaffen es die Tiere nicht den Weg ins Freie zu finden und verenden. Das Enzym der Feigenpflanze sorgt dafür, dass die Überreste des Insekts zersetzt werden, also keine Panik: beim Verzehr der Feigen spürt oder schmeckt man auch nichts von den Wespen.

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Die besten Feigen-Rezepte

Wer den potenziellen Konsum von toten Wespen verkraften kann, sollte beim Feigenkauf darauf achten, dass die Früchte weich, aber nicht matschig sind. Drücken Sie mit Ihrem Daumen sanft gegen die Feige, diese sollte danach leicht nachgeben. Wenn Sie Feigen kaufen, dann sollten diese auch sofort verzehrt werden, andernfalls halten die Früchte nur nur kurz im Kühlschrank. Vor dem Verzehr sollten die Feigen gewaschen und geputzt werden, die Schale können Sie bedenkenlos mitessen.

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