Ernährung

Gesundes und ungesundes Fett: Unterschiede, die du kennen solltest

Welche Fette es gibt, wie du sie unterscheiden kannst und wie du deine Diät nach ihnen richten kannst findest du hier heraus!

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Gesundes Fett

Fett wird bekannterweise als das Böse im Essen gesehen. Schließlich heißt es, dass es  dick macht und zu Beschwerden wie Bluthochdruck und Herzerkrankungen führt. Schon von klein auf wird dir erzählt, dass alles Fettige schlecht für deinen Körper ist. Dass man aber zwischen ungesunden und gesunden Fetten unterscheiden kann, wird dabei unter den Tisch gekehrt. Wir zeigen dir, welche Fette (Lipide) du mit guten Gewissen auf deinen Speiseplan geben und sogar in deinen Diät-Plan einbauen kannst!

Mehr dazu: So können Sie Ihren idealen Körperfettanteil messen & bestimmen

Diese Fette solltest du kennen

Die Unterteilung erfolgt primär in gesättigte und ungesättigte Fette. Die Ersteren sind vor allem in tierischen Fetten wie Fleisch und Milchprodukten zu finden und hinterlassen einem mit einem gesättigtem Bauchgefühl, aber auch mit hohen Cholesterinwerten. Zudem sind sie für den Menschen nicht essentiell, unser Körper kann sie auch selbst aus anderen Inhaltsstoffen der Nahrung wie zum Beispiel Eiweißen herstellen. Insgesamt sollten gesättigte Fettsäuren nicht mehr als 10 Prozent unserer täglichen Gesamtenergiezufahr ausmachen.

Getrocknete Fette (Transfette) zählen zu den ungesättigten Fetten, die wiederum in einfache und mehrfache Fette unterteilt werden. Manche der ungesättigten Fette sind  essentiell und gesund für den Körper, andere nicht. Für einen besseren Überblick haben wir deine liebsten Snacks und Lebensmittel aufgelistet, samt den in ihnen enthaltenen Fetten.

  • Chips, Fast Food, Fertiggerichte: Enthalten ungesunde und teils schädliche Transfette
  • Wurst, Milch, Butter, Käse & Co: Enthalten gesättigte Fette mit negativen Wirkungen auf den Cholesterinspiegel
  • Pizza, Kuchen und weitere Backwaren: Enthalten gesättigte Fettsäuren in größeren Mengen
  • Seefische & Olivenöl: Enthalten Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Die versorgen den Körper mit empfehlenswerten (und auch notwendigen) Nährstoffen, die er selbst nicht herstellen kann.

Mehr dazu: 5 gesunde Fisch-Alternativen

Zu viel des Guten…

…ist manchmal schädlich. Wir empfehlen dir mindestens eine Fischmahlzeit pro Woche zu verspeisen, aber halte dich so gut wie es geht von tierischen Ölen fern. Versuchs stattdessen mit Pflanzenölen wir Kürbiskernöl oder Leinöl (kaltgepresst, nicht zum Braten geeignet).

Achte zudem beim Braten darauf, dass das Öl nicht überhitzt. Dieses wandelt sich dann in Transfette um, die sich ungesund auf den Körper auswirken (wie zum Beispiel bei der Zubereitung von Kartoffel-Chips). Eine gesunde Alternative zu den Chips ist "Brain Food" wie Walnüsse oder schmackhafte Trockenfrüchte.

Mehr dazu: Fettige Kartoffeln machen krank

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