Ernährung

Gold auf dem Teller: Ungesund oder nur dekadent?

Gold kann man essen, muss man aber nicht.

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Gold essen: Gesund oder ungesund?
pixelfit / iStock

Es glänzt, glitzert und ist wertvoll: Gold. Kürzlich ging der Skandal um den Fußballer Franck Ribéry viral, der im Restaurant ein Steak bestellte, das mit Blattgold im Wert von 1.200 € veredelt war. Was er durch seine Aktion erntete, war keine Bewunderung, sondern der Vorwurf, mit seiner dekadenten Lebensführung zu prahlen. Uns ist der Lebensstil von diversen Profi-Kickern egal, nicht aber die Antwort auf die Frage: Ist es ungesund, Gold zu essen?

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Einzigartiger Geschmack oder nur Schein?

Pralinen, Maki, Chicken Wings, Eis oder eben ein schlichtes Stück Fleisch – dank mit Blattgold veredelten Lebensmitteln erreicht der Food-Porn-Hype schwindelerregende Höhen. Einfaches Essen? Das beeindruckt so manche Konsumenten nicht mehr.

Wonach schmeckt Gold eigentlich? 

  • Gold ist ein Edelmetall, das auch als Zusatzstoffnummer "E 175" geführt wird.
  • Geschmacklich können wir auf die Vergoldung gut und gerne verzichten, denn es schmeckt nach nichts.
  • Und sollte es doch nach etwas schmecken, sollten Sie es auch nicht essen, denn dann handelt es sich dabei nicht um reines Blattgold, der Geschmack ist dann auf eine Verunreinigung durch andere Metalle oder Chemikalien zurückzuführen.

Mehr dazu: Foodtrends 2019: Blick in die kulinarische Zukunft

 

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Gold-Trend zu Lasten der Gesundheit?

Man kann es essen. Muss man aber nicht. Bislang fehlen umfassende Untersuchungen, doch nach derzeitigem Wissen schadet es Magen und Darm nicht, hin und wieder Blattgold zu verdrücken.

Und wie sieht es umgekehrt aus? Ist das Gold vielleicht auch besonders wertvoll für unser Wohlbefinden? So sollen feine Goldpartikel in Arzneien und Tinkturen eine heilende Wirkung haben. Auch soll kolloidales (= flüssiges) Gold Depressionen, Impotenz und Krebs entgegen wirken. Doch leider, auch davon ist aus wissenschaftlicher Sicht nicht die Rede.

Einzig als Mittel gegen Rheuma können Goldpartikel helfen. Weil die Nebenwirkungen allerdings stark sind, sind Goldtabletten nicht die erste Wahl bei der Behandlung.

Kurz: Es bringt nichts, schadet aber auch nichts, wenn Sie hin und wieder etwas Blattgold in Ihrer Praline mitessen. Ob es gleich eine ganze Eiskugel oder ein anderes glänzendes Nahrungsmittel sein muss, bleibt dann wohl einfach Geschmacksache.

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