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Grüner Superheld: 5 Gründe, mehr Spinat zu essen

Spinat ist nicht nur am Gründonnerstag eine Kostprobe wert. Das Blatt steckt voller gesunder Inhaltsstoffe und beugt Krankheiten vor.

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Gründonnerstag Spinat essen
Julia_Sudnitskaya / iStock

Am Gründonnerstag kommt traditionell Spinat auf den Tisch. Von Kindern oft verschmäht, erfreut sich das grüne Blatt bei Erwachsenen immer größerer Beliebtheit. In grünen Smoothiesknackigen Salaten (als Baby-Spinat) oder als wärmender Cremespinat ist er eine geschmackliche Wohltat. Dazu kommt, dass Spinat, ähnlich wie Bärlauch, mit hervorragenden gesundheitlichen Eigenschaften aufwartet. Wir zeigen dir 5 Gründe, warum du mehr Spinat essen solltest.

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Spinat gibt Power

Popeye wusste schon Bescheid und hat sich Spinat für einen kräftigen Bizeps einverleibt. Ganz so einfach wie in der Kindersendung ist es zwar nicht, dennoch trägt der grüne Superstar zu einer guten Versorgung unserer Muskeln bei.

  • Grund dafür ist das enthaltene Nitrat, das die Mitochondrien der Muskelzellen nährt.
  • Nitrat kann in größeren Mengen jedoch gesundheitsschädlich sein.
  • In Lebensmitteln liegt der Wert aber für gewöhnlich im unbedenklichen Bereich und birgt sogar Vorteile. Über empfohlene Grenzwerte von Nitrat informiert die AGES ausführlich.

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Spinat bekämpft den Bauchspeck

Häufiger Spinatgenuss kann Heißhungerattacken reduzieren und so beim Abnehmen unterstützen. Das fanden schwedische Wissenschafter der Universität Lund heraus. Dazu teilten sie Probanden in zwei Gruppen, die eine führte eine Diät mit Spinat, die andere eine ohne das grüne Gemüse durch. Diejenigen, die Spinat aßen, nahmen mehr ab und senkten überdies ihren Cholesterinspiegel.

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Spinat ist gut für das Herz

Die Unterstützung der Körperzellen wirkt sich auch positiv auf die Herzgesundheit aus. Grünes Gemüse wie Spinat, Mangold, Rucola oder Grünkohl enthält Vitamin K, welches Studien zufolge das Risiko von Arterienverkalkung reduziert. Diese kann letztendlich zu einem Schlaganfall oder Herzinfarkt führen. Der Verzehr von viel Gemüse in Kombination mit ausreichend Bewegung schützt bis zu einem gewissen Grad vor solchen Krankheiten.

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Spinat liefert Eisen, aber weniger als gedacht

Zwar enthält Spinat weniger Eisen als ihm früher zugesprochen wurde, der Gehalt übertrifft dennoch den vieler anderer Gemüsesorten.

  • In Spinat kommt zweiwertiges Eisen vor, das vom Körper weniger gut aufgenommen werden kann als dreiwertiges Eisen, das zum Beispiel in rotem Fleisch steckt. Trotzdem leidet nicht jeder Vegetarier oder Veganer automatisch an einem Eisenmangel.
  • Um das pflanzliche Eisen besser aufnehmen zu können, ist die Kombination mit Vitamin-C-haltigen Lebensmitteln empfehlenswert. Tröpfel zum Beispiel etwas Zitronensaft über Ihren Spinatsalat.
  • Verlasse dich jedoch nicht auf den Spinat als einzigen Eisenlieferanten. Er enthält nämlich auch Oxalsäure, welche die Eisenaufnahme im Darm erschwert.
  • Aber: Auch andere gesundheitsfördernde Spurenelemente kommen in Spinat vor, darunter Folsäure und Magnesium.

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Spinat schützt die Augen

Wer seinem Sehorgan etwas Gutes tun möchte, sollte ruhig öfter zu Spinat greifen. Das liegt unter anderem an Beta-Carotin, das, umgewandelt in Vitamin A, vor freien Radikalen sowie Nachtblindheit schützen kann. Zudem hilft Lutein vor der Altersbedingten Makuladegeneration (AMD).

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