Ernährung

Säure-Basen-Haushalt: Darauf sollten Sie achten!

Schmerzen in den Gelenken, Verdauungs- oder Hautprobleme können Anzeichen einer Übersäuerung sein. Lesen Sie hier, was Sie dagegen tun können.

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Wir zeigen Ihnen wie Sie Ihren Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht bringen.
AndreyPopov / iStock

Müdigkeit, Schlappheit, Rückenschmerzen, Hautprobleme – wir alle kennen diese Symptome und glauben, damit leben zu müssen. Dies können aber auch Symptome einer Übersäuerung sein.

  • Die gute Nachricht lautet: Sie müssen nicht damit leben.
  • Und die zweite gute Nachricht: eine schlechte haben wir nicht. Es ist nämlich einfach, einer Azidose entgegenzuwirken.

Hier lesen Sie, wie Sie Ihren Säure-Basen-Haushalt wieder ins Lot bringen.

Mehr dazu: Was sind Säuren und Basen?

Wie kommt es zu einer Übersäuerung?

Keine Frage, wir leben in einer Welt, in der uns vieles einfacher gemacht wird. Aber nicht alles, was uns den Alltag erleichtert, ist auch gut für unseren Organismus.

  • Ungesunde Snacks, Fastfood oder Softdrinks: Zwischendurch fünf Tassen Kaffee, schließlich müssen wir immer funktionieren. Abends ein schnelles Fertiggericht.
  • Hinzu kommen Stress, Ärger, zu wenig Tageslicht und Schlafmangel. All das kann sich negativ auf unseren Säure-Basen-Haushalt  auswirken und in Folge zu Übersäuerung führen.

Mehr dazu: Kalorienfalle Snacks

Welche Symptome gibt es?

Mögliche Symptome bei einer Übersäuerung entwickeln sich schleichend:

Worauf sollte ich verzichten?

Um langfristige Gesundheitsschäden zu vermeiden, sollte der Lebenswandel geändert und der Speiseplan überdacht werden. Die Möglichkeiten, den Körper zu entsäuern, sind einfach. Es braucht lediglich ein paar Änderungen in der Ernährung:

  • Tierisches Eiweiß: Wurst, Schinken, Fisch, Eier und Fleisch, aber auch Milchprodukte sollten zur Gänze gestrichen oder nur in Maßen konsumiert werden.
  • Getränke: Auch auf Kaffee, Softdrinks oder andere kohlensäurehaltigen Getränke sollte verzichtet werden.
  • Back- und Teigwaren: Brot, Semmeln sollten ebenso wie Nudeln oder Frühstückscerealien nur in sehr geringen Mengen verzehrt werden.
  • Alkohol und Nikotin: Zu viele alkoholische Getränke und regelmäßiges Rauchen belasten unsere Gesundheit.
  • Fertigprodukte: Lebensmittel und Speisen sollten frisch zubereitet werden – verzichten Sie auf (Mikrowellen-) Fertigprodukte, die Konservierungs-, Farb- und künstliche Süßstoffe sowie Geschmacksverstärker enthalten.

Mehr dazu: Die Säuren-Basen-Diät

Was kann ich sonst noch tun?

Um einer Übersäuerung entgegenzuwirken, braucht es nicht nur die Ernährung.

  • Basenpräparate: Auch über die Haut können basische Mineralien zugeführt werden. Unterschiedliche Präparate wie etwa ein Basenbad (als Voll- oder Fußbad möglich) oder Duschgel (erhältlich im Reformhaus oder in der Apotheke) unterstützen den Körper im Kampf gegen die Übersäuerung.
  • Schwitzen: Ein regelmäßiger Saunabesuch kann der Übersäuerung entgegen wirken.
  • Gemäßigte Bewegung: Lockeres Laufen und Spaziergänge an der frischen Luft tun dem übersäuerten Organismus gut. Zu viel Sport kann zu einem gegenteiligen Ergebnis führen.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann seinen Säure-Basen-Status mittels Laboruntersuchungen oder pH -Teststreifen feststellen lassen. Beide Methoden sind allerdings umstritten und oft nicht aussagekräftig.

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