Ernährung

Kardamom: Gesundes Wintergewürz

Kardamom liefert ein wertvolles ätherisches Öl, das schleimlösend, antibakteriell und durchblutungsfördernd wirkt. Es hilft zum Beispiel bei einer Magenverstimmung.

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Kardamom ist sehr gesund
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Kardamom gedeiht hauptsächlich in Indien und Sri Lanka und gehört zur Familie der Ingwergewächse. Unterschieden wird zwischen grünem und schwarzem Kardamom, die in der Küche verschiedene Anwendung finden. Der grüne eignet sich mehr für Süßes, der schwarze für deftige Gerichte.

Die Samen, die von einer groben Hülle umgeben sind, enthalten intensive ätherische Öle.

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Zur Wirkung von Kardamom

Den in den Kardamom-Samen versteckten Ölen wird ein positiver Effekt auf die Gesundheit nachgesagt. Besonders unser Magen-Darm-Trakt profitiert von dem Gewürz, das aufgrund des intensiven Geschmacks jedoch nicht jedermanns Sache ist.

Kardamom soll gegen folgende Magen-Darm-Beschwerden helfen:

Bei Unwohlsein in der Magengegend bereiten Sie sich am besten einen heilsamen Tee aus Kardamom zu: Dazu die Kapseln im Mörser ein wenig zerstoßen und mit heißem Wasser übergießen. Den Tee mindestens fünf Minuten ziehen lassen und je nach Vorliebe mit Pfefferminze verfeinern. Diese hat ebenso eine wohltuende Wirkung auf einen Bauch in Aufruhr.

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Frischer Atem, ganz natürlich

Kardamom besänftigt nicht nur unseren Verdauungsapparat, er befreit uns auch vor schlechtem Mundgeruch. In einigen Ländern ist es daher üblich, nach dem Genuss von Alkohol oder Knoblauch auf Kardamom-Samen zu kauen. Das ist für die meisten zwar etwas gewöhnungsbedürftig, erfüllt aber seinen Zweck. Überdies sollen Infektionen in Mund- und Rachenraum dank Kardamom zurückgehen.

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Sexy Allheilmittel?

Das Wirkungsspektrum scheint nicht enden wollend zu sein: In Arabien schwört man nämlich auch auf die stimmungsaufhellende und aphrodisierende Wirkung des Gewürz.

Zudem gilt es als Mittel gegen Prostata- und Menstruationsbeschwerden, Harninkontinenz, Spannungskopfschmerzen, Erkältungen, Grippe, Halsschmerzen und Mandelentzündungen. Man fragt sich: Wogegen hilft das Gewürz eigentlich nicht? Ausprobieren kann jedenfalls nicht schaden.

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