Ernährung

Die Keto-Diät verursacht seltsamen Mund- und Vaginalgeruch

Über die Keto-Diät wird eine neue, unangenehme Nebenwirkung bekannt. Wie sie entsteht, lesen Sie hier.

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Mundgeruch
Deagreez / iStock

Viele Menschen sind begeistert von der Keto-Diät. Sie verhilft oftmals zu guten Ergebnissen, was den Gewichtsverlust betrifft. Ob sie tatsächlich gesund ist, ist noch umstritten. Jetzt fällt noch ein weiterer Nachteil auf.

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Üble Gerüche durch Ketose

  • Die Keto-Diät besteht aus 70% Fett, 25% Protein und nur etwa 5% aus Kohlenhydraten.
  • Da dem Körper durch den Mangeln an Kohlenhydraten nicht genug Zucker zur Verfügung steht, den er in Energie umwandeln kann, beginnt er Fett abzubauen.
  • Bei diesem Fettabbau (Fettstoffwechsel) produziert der Körper Ketonkörper. Dieser Zustand wird als Ketose bezeichnet.
  • Das einfachste Keton ist Aceton, dieses kennen wir als Zutat von Nagellackentferner.
  • Dieses Aceton gelangt durch die Ketose in die Atemwege und wird beim Ausatmen ausgestoßen. Das Resultat: Der Atem riecht nach Aceton.
  • Dieses Phänomen hält etwa zwei Wochen an.
  • Solange braucht der Körper, um sich an die Keto-Diät zu gewöhnen.

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Keto-Mundgeruch ist ungefährlich

Der üble Geruch nach Aceton ist nicht gesundheitsgefährdend. Bei einer Keto-Diät wird lediglich mehr der Substanz produziert, als normalerweise. Ernährungsexperten empfehlen eine erhöhte Aufnahme von Früchten und Gemüse, um den seltsam riechenden Atem zu bekämpfen. Der Keto-Mundgeruch gilt als bekannte Nebenwirkung unter Anhängern der Diät. Doch seit neuestem wird auch über ein anderes, intimeres Phänomen berichtet.

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Auch untenrum verändert sich etwas durch die Diät

In einer Community, in der sich Anhänger der Keto-Diät austauschen, wurde über eine Beobachtung diskutiert, die anscheinend viele der Teilnehmerinnen betrifft. Sie bemerkten den Keto-Geruch nicht nur in ihrem Atem, auch Urin, Kot und Scheidenflüssigkeit schienen anders zu riechen. Während Ausscheidungsprodukte schnell runtergespült werden, (Wer schnüffelt schon lange daran?) fällt vor allem der veränderte Intimgeruch auf. Experten vermuten jedoch, dass dies weniger am Aceton liegt, sondern daran, dass der pH-Wert der Scheidenflora durch die Ernährung ein anderer ist.

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