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Magnesiummangel: 7 Anzeichen, dass du zu wenig Magnesium zu dir nimmst

Nimmst du genügend Magnesium zu dir? Folgende Anzeichen können Hinweise auf ein Zuwenig des Mineralstoffs sein.

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Essen bei Magnesiummangel
samael334 / iStock

Um gesund zu bleiben, muss der Mensch mit allen für ihn essenziellen Nährstoffen versorgt werden. Während wir einige Körperbausteine selbst bilden können, müssen wir viele von außen, also durch die Ernährung zuführen.

Magnesium ist einer dieser Stoffe, genauer gesagt ein Mineralstoff. Bei einer gesunden und ausgewogenen Art zu Essen nehmen wir normalerweise genügend davon auf. Durch schlechte Ernährung oder besondere Belastungen kann jedoch ein Magnesiummangel auftreten. Folgende Symptome weisen auf einen solchen Mangel hin.

Hinweis: Treten eine oder mehrere der genannten Beschwerden dauerhaft auf, sollte ein Arzt aufgesucht werden, um schwere Mängel beziehungsweise andere Ursachen zu erkennen und zu behandeln.

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Auf den folgenden Seiten findest du die häufigsten Beschwerden bei einem Magnesiummangel.

Erschöpft und ausgelaugt

  • Obwohl viel geschlafen wird, tritt durch die Nachtruhe kein echter Erholungseffekt ein.
  • Du kannst nicht einschlafen und leidest vermehrt unter Durchschlafschwierigkeiten.
  • Tagsüber fällt es Ihnen schwerer als sonst sich zu konzentrieren.
  • Du hast weniger Energie, schleppst dich durch den Tag.

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Schmerzen und Verspannungen

  • Du kämpfst mit Verspannungen und Spannungskopfschmerz.
  • Es kann sogar vermehrt zu Migräne kommen.
  • Rücken- und Kreuzschmerzen können sich einstellen.
  • Du bist insgesamt verspannt.

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Krämpfe und Zuckungen

  • Krämpfe sind wohl das bekannteste Symptom eines Magnesiummangels.
  • Häufig treten sie in den Waden oder Füßen auf.
  • Viele klagen über unkontrollierbares Zucken des Augenlids.
  • Auch andere Muskeln zucken oder verkrampfen sich plötzlich.
  • Der Nacken- und Schulterbereich ist stark verspannt.
  • Sogar Atemnot kann durch einen starken Mangel verursacht werden, das kommt von Spasmen der Herzkranzgefäße.
  • Häufigere Asthamanfälle und Bronchialkrämpfe.

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Auch der Bauch zeigt einen Mangel an

  • Bei zu wenig Magnesium im Blut kann es zu Durchfall oder Verstopfung kommen.
  • Es kommt zu Übelkeit, der Magen schmerzt.
  • Selbst auffallende Appetitlosigkeit kann mit einem Magnesiummangel zu tun haben.

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Psychisch down

  • Magnesiummangel macht reizbar.
  • Zu den typischen Symptomen zählt z.B. innere Unruhe.
  • Auch Schwindel, Verwirrtheit oder sonst unübliche Tollpatschigkeit können von einem Mangel herrühren. Diese Beschwerden sollten allerdings ernst genommen werden, da mitunter schwere Krankheiten dahinter stecken können. Häufig sind die Anzeichen zwar harmlos, eine ärztliche Kontrolle ist trotzdem ratsam.
  • Es kann zu verstärktem Herzklopfen und -rasen kommen.
  • Ängstlichkeit und depressive Verstimmungen treten auf oder werden stärker erlebt.

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Hormonelle Probleme

  • Bei manchen Frauen mit zu geringer Zufuhr von Magnesium kann es zu PMS kommen.
  • Auch Zyklusstörungen oder Schmerzen während der ersten Tage des Zyklus können mit einem Mangel des Mineralstoffs zu tun haben.
  • Einige Frauen berichten von auffällig starker Menstruationsblutung.
  • Vermehrte Wassereinlagerungen gelten ebenso als typisches Anzeichen.
  • Schwangere haben unter Magnesiummangel ein erhöhtes Risiko für vorzeitige Wehen sowie eine Präeklampsie.

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Auch diese Symptome können vorkommen

  • Tinnitus
  • häufiger kalte Hände und Füße
  • Empfindlichkeit gegen Geräusche und Licht
  • Taubheitsgefühl, vor allem in Armen und Beinen
  • Kribbeln
  • intensiver erlebte Symptome einer Allergie

Zwar können alle angeführten Beschwerden durch einen Magnesiummangel ausgelöst werden, sie weisen aber möglicherweise auch auf andere Erkrankungen hin. Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn die Symptome länger andauern und Sie sich allgemein nicht wohlfühlen.

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