Ernährung

Maroni: Warum Sie bei den Edelkastanien ruhig zuschlagen können

Haben Sie heuer schon Maroni gegessen? Die gesunden Edelkastanien sollten Sie sich keinesfalls entgehen lassen.

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Maroni sind gesund
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Heiße Maronen gehören zum Herbst und Winter wie Nelkenduft, Punsch und Lebkuchen. Im Gegensatz zu den süßen Leckereien sind die essbaren Edelkastanien allerdings überaus gesund. Was in der Maroni steckt und warum Sie mit gutem Gewissen etwas mehr davon verspeisen dürfen, lesen Sie hier.

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Steckbrief der Maroni

Wussten Sie, dass die Maroni ursprünglich aus Asien stammt und schon früh in Europa beheimatet war? Es heißt, sie wurde von der aus Amerika importierten Kartoffel verdrängt, doch einst war sie ein beliebtes Grundnahrungsmittel, aus dem Brot und Mehl hergestellt wurden. Die Maroni ist eine Nussfrucht und gehört zur Familie der Buchengewächse. Was ist nun in der leicht süßlich schmeckenden Maroni enthalten?

  • Energiegehalt: 100 Gramm liefern etwa 190 Kilokalorien, ca. zwei Gramm Fett und zwei Gramm Eiweiß. (Zum Vergleich: 100 Gramm Walnüsse enthalten 650 Kilokalorien).
  • Nervennahrung: Reich an Vitamin B1 und B2, unterstützen sie das Nervensystem sowie die Bildung des Glückshormons Serotonin.
  • Knochenjob: Dank Phosphor und Kalzium stärkt die Maroni Knochen und Zähne.
  • Entzündungshemmer: Antioxidantien helfen dem Organismus, mit Entzündungen fertig zu werden. Außerdem sind Maronen gut bei Krampfadern und Venenleiden.
  • Gut fürs Herz: Reich an Kalium (700 Milligramm pro 100 Gramm!) stärkt der Verzehr von Maroni auch das Herz-Kreislauf-System und beugt Erkrankungen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt vor.
  • Basische Kost: Maronen sind leicht verdaulich und gelten als basisches Lebensmittel.
  • Sattmacher: Komplexe Kohlenhydrate halten lange satt und den Blutzuckerspiegel stabil.

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So schmecken Maronen auch zuhause

Roh sind Maronen ungenießbar, sie müssen vor dem Verzehr gedünstet, gebraten oder gekocht werden. Wer die klassischen gerösteten Maroni auch in den eigenen vier Wänden und nicht nur am Christkindlmarkt genießen möchte, braucht nur etwas Vorbereitungszeit, dann gelingen sie fast von allein:

  • Die Maronen in eine Schale lauwarmes Wasser legen, eine Stunde einweichen lassen. Dadurch lassen sich die Nussfrüchte besser schälen.
  • In die abgetrocknete Schale mit einem Messer vorsichtig ein Kreuz ritzen.
  • Das Backrohr auf 220°C vorheizen, Maroni 10 Minuten backen, wenden, weitere 10 Minuten backen.
  • Nach der Backzeit in ein feuchtes Geschirrtuch wickeln und zehn Minuten ruhen lassen.
  • Schälen und genießen!

Oft sind Maronen von Würmern befallen. Ob sie wurmstichig sind, ist an kleinen Löchern in der Schale erkennbar. Diese sollte glatt sein und sich nicht eindrücken lassen. Außerdem schwimmen wurmstichige Exemplare im Wasser an der Oberfläche.

Wie wäre es zum Beispiel mit diesen Rezepten?

Auch als Füllung in Ente oder Wild, als Püree oder schlicht als Beilage schmecken Maroni köstlich.

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