Ernährung

Rhabarber, die kalorienarme Frühlingsdelikatesse

Das Stangengemüse wartet mit besonderen inneren Werten auf.

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Rhabarber ist gesund
Veronika Roosimaa / iStock

Rhabarber ist neben Spargel eine der beliebtesten saisonalen Lebensmittel, aber aufgrund der enthaltenen Oxalsäure auch umstritten. Warum Sie dennoch nicht auf das Staudengewächs verzichten sollten und was Rhabarber so gesund macht, lesen Sie hier.

Mehr dazu: Saisonkalender zum Ausdrucken

Rhabarber genießen trotz Oxalsäure?

Saison hat das süßliche Gemüse von Anfang April bis Ende Juni. Es heißt, Ernteschluss ist, genau wie beim Spargel, am 24. Juni.

  • Je später die Stangen geerntet werden, desto saurer schmecken sie und umso mehr Oxalsäure enthalten sie.
  • Oxalsäure ist giftig und, wie so oft, kommt es auf die Menge an. In hohen Dosen kann Oxalsäure zu Nierenschäden oder Lähmungserscheinungen führen und den Zahnschmelz angreifen (Kalziumräuber!).
  • Rhabarber enthält etwa 550 Milligramm pro 100 Gramm; auf Nummer sicher gehen und darauf verzichten müssen Sie allerdings nur, wenn Sie unter Nierensteinen, Gicht, Rheuma, Arthritis leiden.
  • Die Blätter enthalten am meisten Oxalsäure und sind daher ungenießbar. 
  • Auch in der Schale befindet sich reichlich Säure, weshalb Sie diese immer entfernen sollten.
  • Roh essen sollten Sie das Stangengewächs übrigens besser nicht, denn Kochen ist ein wirksames Mittel, um den Oxalsäuregehalt zu reduzieren. Beim Kochen geht die Säure ins Wasser über (Kochwasser daher immer wegschütten!).

Mehr dazu: Warum Sie mehr Spargel essen sollten

Unkompliziert & gesund

Viele stecken Rhabarber in die Obst-Kiste, weil er fruchtig-sauer schmeckt, doch ist er eigentlich ein Gemüse.

Ob er frisch geerntet wurde, erkennen Sie an den im Idealfall noch feuchten Schnittstellen und den festen Stangen. In ein feuchtes Tuch gewickelt hält das Stangengemüse noch ein paar Tage im Kühlschrank frisch. Vorgeschnitten lässt sich Rhabarber auch einfrieren.

Rhabarber aufgeschnitten

Rhabarber überzeugt nicht nur geschmacklich, sondern hat auch eine Menge innere Werte zu bieten:

  • Das Frühlingsgemüse enthält Anthranoide, Pflanzenstoffe, die eine abführende Wirkung aufweisen und so gegen Verstopfung wirken und die Verdauung in Schwung bringen.
  • Ballaststoffe schmeicheln dem Stoffwechsel und in weiterer Folge der Figur. Säuren binden Fettstoffe und befördern diese aus dem Körper.
  • Überdies punktet das Stangengewächs in Sachen Kalorienknappheit: 25 Kilokalorien pro 100 Gramm.
  • Reich an Vitamin C unterstützt das Stangengemüse das Immunsystem.
  • Ideal für (zu hohe) Blutzuckerwerte ist er auch, denn er enthält wenig Fruchtzucker und Kohlenhydrate.
  • Das bekömmliche Gemüse gilt auch als mineralstoffreich. Kalium, Magnesium, Phosphor, Eisen und Jod stärken das Herz-Kreislaufsystem sowie die Stressresistenz und wirken entwässernd.

Mehr dazu: Misfits: Krummes Gemüse trotzdem essen

Köstliche Rhabarber-Rezepte

Sie sind auf den Geschmack gekommen? Hier finden Sie eine Handvoll Rezepte mit der kalorienarmen Frühlingszutat:

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