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Flüssigkeitsmangel: Diese 6 Anzeichen deuten darauf hin, dass du zu wenig trinkst!

Kopfweh, Schwindel und Heißhunger: An diesen sechs Anzeichen erkennst du, dass du zu wenig getrunken hast!

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Trinken Warnsignale
Nevena1987 / iStock

Trinken ist lebenswichtig – besonders an heißen Sommertagen braucht der Körper viel Flüssigkeit. Sie sollten übrigens nicht auf das Einsetzen des Durstgefühls warten. Meldet sich der Körper mit Durst, ist das bereits das erste Warnsignal: "Hilfe, ich brauche Flüssigkeit!"

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Warum brauchen wir Wasser?

Der menschliche Körper besteht nicht nur zu einem Großteil aus Wasser, regelmäßige Flüssigkeitszufuhr ist für viele Körperfunktionen wie Stoffwechsel, Bluttransport oder Aufrechterhalten der Körpertemperatur wichtig.

Da der Organismus über Ausscheidungen, Schweiß und Atmung täglich eine beträchtliche Menge Wasser verliert, muss das durch ausreichend Trinken kompensiert werden. Mindestens 2,5 Liter Wasser benötigt der Körper täglich. Ein Teil davon wird über die Nahrung aufgenommen, der Großteil muss über Getränke zugeführt werden. Als Faustregel gilt: 30 ml Flüssigkeit pro kg Körpergewicht pro Tag. Wer viel schwitzt, braucht mehr.

Bei älteren Menschen fehlt das Durstgefühl häufig. Das Verlangen nach Trinken nimmt mit zunehmendem Alter ab. Das kann an heißen Tagen schnell gefährlich werden.

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Trinke ich vielleicht zu wenig?

Bei diesen Warnsignalen solltest du so rasch wie möglich trinken:

  • Kopf- und Gelenkschmerzen: Wer zu wenig trinkt, bekommt Kopfschmerzen. Trinken Sie ein großes Glas Wasser. Eine Besserung der Beschwerden danach spricht dafür, dass Flüssigkeitsmangel den Schmerz verursacht hat. Warum tut der Kopf weh? Bekommt der Körper zu wenig Flüssigkeit, verdickt sich das Blut und fließt langsamer. Die Nährstoffversorgung von Zellen und Muskulatur ist eingeschränkt. Es kommt zu Kopfschmerzen, Schwindelgefühl und Konzentrationsschwäche.
  • Mundtrockenheit: Ein trockener Mund ist ein eindeutiger Hinweis auf eine beginnende Dehydrierung. Bereits bei einem Flüssigkeitsverlust von drei Prozent muss der Körper die Speichelproduktion reduzieren. Da die Schleimhäute nicht mehr richtig befeuchtet werden, ist Mundtrockenheit die Folge. Trinke so schnell wie möglich eine größere Menge Wasser.
  • Müdigkeit: Das durch Flüssigkeitsmangel verdickte Blut kann nur geringe Mengen an Sauerstoff zu den Zellen im Gehirn und in die Muskulatur transportieren, wir werden schlapp und müde. Die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit ist erheblich eingeschränkt. Weitere Gründe für dauernde Müdigkeit findest du hier.
  • Trockene Haut: Auch die Haut möchte mit ausreichend Wasser versorgt werden. Bekommt sie genügend Flüssigkeit ist sie straff und strahlend, leidet sie unter Wassermangel sind Trockenheit, Fältchen, spröde Lippen und rissige Mundwinkel die Folge.
  • Verstopfung: Bekommt der Organismus zu wenig Wasser, können Verdauungsprobleme auftreten. Der Stuhl wird hart und kann vom Darm nur sehr langsam transportiert werden. Es kommt zu Verstopfung und Bauchschmerzen.
  • Heißhunger: Oft ist Hunger nur falsch verstandener Durst. Wer über den Tag verteilt genug trinkt, beugt Heißhungerattacken  vor.

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