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Zu viel gegessen: 7 Tipps gegen das Völlegefühl

Du hast zu viel gegessen und fühlst dich gar nicht gut? Wir verraten, was wirklich gegen das unangenehme Völlegefühl hilft!

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Zu viel gegessen Völlegefühl
nicoletaionescu / iStock

Am besten schnell und möglichst viel auf einmal, lautet die Devise: Manchmal ist der Hunger so groß, dass wir alles in uns hineinstopfen, was nur geht. Wie man sich danach fühlt, das wissen wohl die meisten von uns: Bauchschmerzen, Übelkeit, Völlegefühl und Unwohlsein. Wer zu viel geschlemmt hat, bereut häufig unmittelbar danach. Wir haben ein paar Tipps und Tricks, die gegen einen zu vollen Bauch helfen!

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Abwarten und Tee trinken

Trinke eine Tasse Pfefferminztee. Falls du kein großer Fan von Pfefferminze bist, kannst du auch zu

  • Anis-,
  • Fenchel-,
  • Ingwer-
  • oder Kümmeltee
  • oder einer Mischung aus allen dreien greifen.

Tipp: Je länger der Tee zieht, desto mehr Gerbstoffe lösen sich beim Aufguss aus den Pflanzenteilen. Dadurch entstehen Bitterstoffe, die sich positiv auf deine Verdauung auswirken. Auch diese Hausmittel lindern die Symptome nach einer Essattacke.

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Sag Nein zur Kohlensäure

Vermeide kohlensäurehaltige Getränke. Diese blähen den Bauch nur noch mehr auf und verstärken das Völlegefühl. Bleibe lieber bei Tee oder stillem Wasser.

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Verzichte aufs Verdauungsschnapserl

  • Irrtum: Wenn du denkst, das beliebte Schnäpschen nach dem Essen fördert die Verdauung und hilft gegen deinen vollen Magen, dann liegst du ganz weit daneben.
  • Stört die Verdauung: Im Gegenteil, Schnaps und andere hochprozentige Getränke hemmen die Verdauung.
  • Bauchweh: Das Völlegefühl hält dadurch noch länger an und sorgt im schlimmsten Fall zusätzlich für Bauchschmerzen.

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Wärme tut dem Magen gut

Lege eine wohl temperierte Wärmflasche oder ein warmes Kirschkernkissen auf deinen Bauch. Das entspannt die Bauchdecke und beruhigt den Magen.

Sanfte Massagen für den vollen Bauch

Auch Massagen mit Kümmelöl oder einem anderen wohlriechendem Öl helfen gegen einen vollen Magen. Gib hierfür einfach ein paar Tropfen des Öls auf deine Handflächen und massiere damit in kreisenden Bewegungen sanft deinen Bauch bis der Druck nachlässt.

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Bitterstoffe bringen die Verdauung in Schwung

Wer nach der Schlemmerei überhaupt noch einen Bissen herunterbekommt, sollte auf bittere Lebensmittel wie Chicoree oder Radicchio setzen. Warum? Die in ihnen enthaltenen Bitterstoffe regen die Produktion der Magensäfte an, fördern so die Verdauung und lösen den Druck im Magen.

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Bewegung bringt den Darm auf Trab

Wer kennt diesen Spruch nicht: "Nach dem Essen sollst du ruh'n, oder tausend Schritte tun." Bewegung ist das Allheilmittel für nahezu jedes Problemchen. Auch bei einem vollen Magen. Nach einem üppigen Essen solltest du jedoch nicht gleich ins Fitnessstudio laufen und dich auspowern. Davon wird dir womöglich nur noch mehr übel. Setze lieber auf leichte und sanfte Bewegungen. Gehe zum Beispiel spazieren. Dabei kannst du nicht nur frische Luft schnappen, sondern kurbelst sanft deine Verdauung an ohne deinen Körper zusätzlich zu überfordern.

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