Fitness

Die Fehler passieren den meisten Laufanfängern

Sie wollen endlich mit dem Laufen beginnen, aber richtig? Wir zeigen Ihnen, welche Fehler Sie vor dem ersten Lauftraining unbedingt vermeiden sollten.

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Diese fünf Anfängerfehler passieren den meisten Läufern.
Nomad / iStock

Rund 1,3 Millionen Menschen in Österreich schnüren mindestens einmal pro Woche ihre Laufschuhe.

  • Und das zu Recht: Denn Laufen hilft nicht nur beim Abnehmen und macht fit, sondern fördert unter anderem unsere Konzentration, stärkt das Immunsystem und senkt das Risiko für Herzkreislauferkrankungen und Demenz.

Doch beim Lauf-Training lauern oft auch Fehler. Wir verraten Ihnen, welche Anfängerfehler Sie beim Laufen vermeiden sollten.

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Zu schnelles Laufen

Einer der häufigsten Anfängerfehlern ist zu schnelles Laufen. Wer seine Gesundheit und Fitness jedoch verbessern will, sollte es lieber ruhig angehen lassen.

  • Das richtige Lauftempo ist eine wesentliche Voraussetzung für ein effektives Lauftraining. Nur so wird das Immunsystem optimal gestärkt, der Blutdruck gesenkt und der Cholesterinspiegel normalisiert.
  • Dabei gilt: Wer sich beim Laufen noch unterhalten kann, ist auf der sicheren Seite. Auch ein Pulsmesser kann helfen, das richtige Tempo zu finden.

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Laufen mit den falschen Schuhen

Passendes Schuhwerk ist das A und O beim Laufen. Denn falsche Schuhe können Gelenke und Sehnen strapazieren und sogar zu Verletzungen führen.

  • Lassen Sie sich daher beim Kauf Ihrer Laufschuhe genügend Zeit und lassen Sie sich am besten von einem Experten beraten.
  • Achten Sie darauf, dass die Schuhe die richtige Passform haben und Sie sich darin wohlfühlen.
  • Nach etwa 600 Kilometern Lauftraining sollten Sie das alte gegen eine neues Paar Laufschuhe austauschen.

Mehr dazu: 5 Fehler nach dem Laufen

Zu intensives Lauf-Training

Wer gleich von Anfang an ein zu intensives Lauftraining betreibt, kann seinen Körper schnell überfordern. Neben einem schmerzhaften Muskelkater, können Verletzungen und sogar Schlafstörungen auftreten.

  • Bei körperlicher Überforderung wird außerdem das Immunsystem geschwächt, was uns wiederum anfälliger für Infekte macht.
  • Gönnen Sie Ihrem Körper daher ausreichende Pausen zum Regenerieren. 3 bis 4 Mal in der Woche für 30 bis 40 Minuten zu laufen reicht völlig!

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Laufen ohne medizinischen Check-up

Wer übergewichtig ist, Gelenkschmerzen oder andere gesundheitliche Probleme hat, sollte sich unbedingt vor dem ersten Lauftraining von einem Arzt durchchecken lassen.

  • Auch Menschen über 35 Jahren wird die Konsultation eines Arztes empfohlen.
  • Eine ärztliche Untersuchung mit Belastungs-EKG gibt Aufschluss darüber, wie viel Training Sie Ihrem Körper zumuten können ohne Ihre Gesundheit zu gefährden.

Mehr dazu: Know-how für effektives Training

Laufen in der Gruppe

Laufen in der Gruppe kann eine gute Motivationsmethode sein und macht noch dazu richtig Spaß.

  • Für Anfänger besteht jedoch die Gefahr, sich beim Tempo schnell zu überschätzen, um den Anschluss an die Laufgruppe nicht zu verlieren.
  • Hören Sie daher genau auf Ihren Körper und überfordern Sie sich nicht, auch wenn Sie mit anderen laufen.

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