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Ready, set, go: 6 Tipps für gesundes Radfahren

Zeit sich mal wieder auf den alten Drahtesel zu schwingen! Wir zeigen dir sechs hilfreiche Tipps, worauf du beim Radfahren achten solltest.

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Tipps Fahrrad fahren
Charday Penn / iStock

Radfahren bringt nicht nur unser Herz-Kreislauf-System in Schwung, sondern macht auch noch unglaublich viel Spaß. Doch auch bei dieser Sportart sollte man auf die richtige Ausstattung und Handhabung achten. Das deutsche Team der Orthopädischen Universitätsklinik Regensburg Asklepios in Bad Abbach hat sechs Tipps zusammengetragen, worauf man beim Radfahren achten sollte.

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6 Tipps für gesundes Radfahren

  • Die richtige Sitzposition: Damit du deinen Rücken schonst und Verletzungen verhinderst, solltest du auf deine Sitzposition auf dem Fahrrad achten. Der Oberkörper sollte im Idealfall leicht nach vorne geneigt sein, sodass das Gewicht des Körpers auf den Pedalen liegt. Vorsicht: Nicht zu weit vorlehnen, das kann die Halswirbelsäule überstrecken oder auch die Handgelenke überlasten.
  • Die richtige Sattelhöhe: Damit du beim Radfahren die perfekte Sitzposition einhalten kannst, solltest du auch auf deinen Sattel achten. Stelle deinen Lenker nicht zu weit vorne ein und achte darauf, dass der Sattel die richtige Höhe hat. Wenn du also auf dem Rad sitzt sollte die Ferse idealerweise bei durchgestrecktem Bein das Pedal berühren. Die Knie sollten an der tiefsten Stelle der Pedale nur leicht gebeugt sein. Auch während der Fahrt ist das Bein leicht angewinkelt bzw. zwischen Armen und Rücken herrscht ein Winkel von 90 Grad.
  • Hände schonen: Unsere Hände sind sehr sensibel und vertragen nur wenig Last. Taubheit und Kribbeln im Finger können beim Fahrradfahren auftreten. Das passiert, wenn es zu einer Sehneneinengung kommt. Auch das Abwinkeln der Hände verstärkt die Symptome zusätzlich. Achte beim Radeln also darauf, dass dein Unterarm und deine Hand eine gerade Linie bilden und die Arme leicht gebeugt sind. Merkst du die ersten Symptome wie Bewegungseinschränkungen oder Schmerzen, dann solltest du deine Hände ausschütteln.

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Anfänger sollten es langsam angehen

  • Regelmäßig Pausen machen: Nicht nur Hobbyradler leiden unter Verspannungen im Nacken. Wer regelmäßig mit dem Rennrad unterwegs ist, fährt in einer sehr gestreckten Position und legt den Kopf oft in den Nacken. Hierbei ist es also wichtig, die Kopf- und Nackenmuskulatur häufig zu lockern. Regelmäßige Pause solltest du also für Entspannungs- oder Dehnungsübungen nutzen. Wer schon davor unter Nackenproblemen leidet, sollte ein Fahrrad mit aufrechter Sitzposition benutzen.
  • Tempo langsam steigern: Wenn du das erste Mal seit Ewigkeiten mal wieder auf dem Drahtesel sitzt, dann solltest du dich nicht überanstrengen! Steigere deine Belastung langsam und achte darauf, dass du viel trinkst, wenn du längere Strecken in der prallen Sonne fährst. Wenn du trotz richtiger Körperhaltung Schmerzen oder Beschwerden hast, die auch nach der Radtour nicht abklingen, dann solltest du einen Mediziner aufsuchen.
  • Niedrige Gänge schonen die Gelenke: Achte beim Radfahren auf die Gangauswahl auf deinem Rad. Zu hohe Gänge belasten die Kniegelenke, was zu Schmerzen führen kann. Je schneller und leichter sich dein Rad treten lässt, desto gelenkschonender bist du unterwegs. Vermeide es also, zu schnell in höhere Gänge zu schalten und höre auf deinen Körper!

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