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Wie Beach-Volleyball die Schulter schwächt

Volleyball ist im Sommer jedermanns Lieblings-Ballspiel, besonders auf sandigen Plätzen. Doch so toll der Sport auch sein mag, die Schulter leidet darunter.

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Bewegung ist gesund. Frischluft ebenso. Oder etwa nicht?
skynesher / iStock

Ende Juli findet in Wien die Weltmeisterschaft in Beach Volleyball statt. So lange muss man aber gar nicht warten, um das Prellen und Pritschen beobachten zu können. Im Sommer schießen sie nämlich wie die Schwammerln aus dem Boden: Netze, Bälle und Teams, die Dank des glorreichen Wetters zusammenfinden, um dem Volkssport Tribut zu zollen. Gut so. Bewegung ist gesund. Frischluft ebenso. Oder etwa nicht?

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Der Körper, die Spaßbremse

"Die Belastungen auf Gelenke, Muskeln und Sehnen in der Schulter sind bei dieser Sportart aufgrund der abrupten und exzessiven Streck- und Rotationsbewegungen der Arme massiv", warnt Dr. Alexandra Pokorny-Olsen. Die Orthopädin und Schulterexpertin rät vor allem Hobbysportlern, die nicht ausgiebig trainiert sind, von allzu exzessiver Ausübung ab.

"Das gilt umso mehr beim Beach-Volleyball, das im Gegensatz zum herkömmlichen Volleyballspiel in der Halle mit nur zwei Spielern pro Team auskommt und viel stärker auf Angriff ausgerichtet ist, also aggressiver gespielt wird".Generell gelten jedoch alle "Überkopfsportarten", etwa auch Handball und Tennis, für die Schulter als risikoreich.

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Darauf sollten Sie achten

Hobbysportler, die gerne am Sand dem Volleyballsport frönen, sollten daher auf Gefahrenzeichen achten:

  • Schon bei leichten Schmerzen in der Schulter sollten Betroffene einen Orthopäden aufsuchen. Präventiv kann man durch gezielten Muskelaufbau und langsames Steigern der Intensität sowie eher kürzeren Spiel-Einheiten gegen die Schulterbelastungen vorgehen.
  • Und wer ambitioniert Volleyball spielen möchte, sollte sich ohnehin im Training durch Physiotherapeuten oder Sportwissenschafter begleiten lassen, so die Expertin aus dem Orthopädischen Spital Speising.

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Die "Traumen" aus medizinischer Sicht

Aus der klinischen Erfahrung berichtet Pokorny-Olsen: "Durch die starken Kräfte, die auf die Schulter wirken,  kommt es häufig zu Verletzungen – auch oft Rissen – der Muskeln der Rotatorenmanschette, die das Schultergelenk umfassen. Auch Nerven wie der Nervus suprascapularis, Gelenkkapseln und Bänder können beeinträchtigt werden."

Behandelt werden können derartige "Schultertraumen" heute gut operativ, oftmals sogar minimalinvasiv. Wir sind dennoch der Meinung: Vorher aufpassen zahlt sich mehr aus!

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