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Perfect Timing: Wann ist der beste Zeitpunkt für das Workout?

Soll ich morgens, nachmittags oder abends trainieren? Diese Frage stellen sich viele Fitness-Fans. Wir zeigen euch, wann der beste Zeitpunkt für dein Workout ist!

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Fitness Zeitpunkt
Finn Hafemann / iStock

Morgens, (nach-)mittags oder abends? Wann ist der richtige Zeitpunkt beim Workout 100% zu geben und vor allem beim Muskelaufbau zu profitieren? Wir zeigen euch die Vor- und Nachteile der Trainingszeiten in Bezug auf die Effektivität eures Workouts.

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Das passiert, wenn du morgens trainierst

Viele Sportler sind schon vor den ersten Sonnenstrahlen auf der Laufstrecke unterwegs. Auch Zuhause profitiert man von den frühen Morgenstunden, der Partner oder die Familie schläft und man kann in Ruhe seinen Trainingsplan abarbeiten. Diese Vorteile hast du durch ein Training am Morgen:

  • Erhöhter Fettverbrauch: Wer auf leeren Magen trainiert, profitiert von einem erhöhten Fettverbrauch. Man nimmt also besser ab, anstatt mit einem vollen Magen zu trainieren. Wer mit Kreislaufproblemen zu kämpfen hat, sollte sich vor dem Workout einen gesunden Snack wie Nüsse oder Karotten gönnen.
  • Besserer Schlaf: Eine Studie der "Appalachian State University" zeigt, dass Probanden besser geschlafen haben, wenn sie ihr Workout morgens absolvierten. Das Sporteln in der Früh hat die Einschlafphase am Abend verringert.
  • Keine Ausreden: Wer früh morgens sein Workout absolviert, kommt nicht in Versuchung, abends auf das Training zu verzichten. Spontane Termine oder Überstunden können dem Sport in der Früh nicht im Wege stehen.

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Ist es sinnvoll am Nachmittag oder Abend zu trainieren?

Nicht nur Morgenmenschen können von ihrem Workout in den frühen Stunden profitieren, auch Sportfans, die erst nachmittags oder abends aktiv werden, können mit ihrem Training Fortschritte erzielen.

  • Höherer Kalorienverbrauch: Mehrere Studien zeigen, dass man am Nachmittag einen erhöhten Kalorienverbrauch hat. Das freut vor allem Gym-Fans, die an ihrer Figur arbeiten möchten und abnehmen wollen.
  • Mehr Kraft: Nachmittags und abends ist auch der Spiegel des Stresshormons Cortisol viel niedriger. Das bedeutet, dass das für den Muskelaufbau nötige Testosteron ungehindert den Kraftzuwachs fördern kann.
  • Weniger Verletzungen: Wer am Nachmittag oder Abend trainiert, hat auch ein niedrigeres Risiko, sich zu verletzen. Da die Muskeln bereits einige Stunden aktiv arbeiten, sind sie aufgewärmt und flexibler.

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Sport tut immer gut – egal um welche Uhrzeit!

Ob du lieber morgens oder abends trainieren möchtest, musst du selbst herausfinden. Fakt ist: Egal für welche Uhrzeit du dich auch entscheidest, Bewegung stärkt unser Immunsystem, unsere Psyche und boostet unser Selbstbewusstsein!

Falls du eine Extra-Portion Motivation brauchst, dann hör dir doch einfach den Fitness-Song schlechthin an: 

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