Fitness

Wie funktionieren Deadmill Sprints?

Einen Last-Minute-Hack für den knackigen Bikini-Po gibt es nicht. Oder vielleicht doch?

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Haben Sie schon einmal ein Laufbandtraining gestartet, ohne dieses einzuschalten?
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Schon mal was von Deadmills gehört? Deadmills (mit vollem Namen "Deadmill Sprints") sind der Chuck Norris unter den HIIT-Workouts am Laufband.

Was Sie dafür brauchen:

Mehr dazu: Was ist High Intensity Interval Training (HIIT)?

Treadmill unplugged

So wird's gemacht:

  • Suchen Sie sich einen Gym-Mitarbeiter, mit dem Sie eine gute Gesprächsbasis haben und fragen Sie ihn um Erlaubnis, Deadmill Sprints machen zu dürfen. Nicht in allen Fitnessstudios ist das gerne gesehen.
  • Wärmen Sie sich auf, um Verletzungen vorzubeugen.
  • Ziehen Sie den Stecker des Laufbandes raus. Richtig gelesen. Wir trainieren unplugged.
  • Wenn Sie nun laufen, sind es Ihre Beine, die mit Muskelkraft das Band antreiben.
  • Halten Sie sich an den vorderen Haltegriffen fest und lehnen sie den Oberkörper ein wenig nach vorne.
  • Die Dauer der Trainingsintervalle richten sich nach Ihrem Fitness-Level. Aber unterschätzen Sie nicht, wie fordernd diese Art des Trainings ist. Anfänger werden mit 15-Sekunden-Sprints absolut genug haben.

Mehr dazu: Rückenkrämpfe beim Laufen: So können Sie die Schmerzen verhindern!

Deadmill-Sequenz für etwas besser Trainierte:

  • 1 Minute Sprint: geben Sie 100% (wenn möglich)
  • 1 Minute flottes Gehen: Gehen Sie vom Rennen zum Gehen über. Hier ist es fast noch schwieriger, das Band konstant in Bewegung zu halten
  • 1 Minute Pause
  • Wiederholen Sie diesen Ablauf 5 Mal. Es ist gut möglich, dass Sie nach den ersten Runden eine längere Pause benötigen. Das ganze heißt schließlich nicht nur "Deadmill", weil Sie auf einem "toten Laufband" laufen, sondern auch weil Sie sich am nächsten Tag so fühlen…

Mehr dazu: 6 Tipps für leichteres Laufen

Häufige Fragen zum Deadmill-Training

Wozu? Kann ich nicht einfach auf einem mechanischen Laufband trainieren?

Wenn Sie mehr Zeit haben, schon. Mechanische Laufbänder sind dafür gebaut, dass das Band mit Körperkraft bewegt wird. Sie machen es den Läufern also "leichter". Deadmills sind ein anderes Schwierigkeitslevel.

Mehr dazu: Mechanisches oder elektrisches Laufband?

Ist das für jeden geeignet?

Nein. Wenn Sie keinerlei Erfahrung mit Training haben oder Probleme mit dem Herzen: Finger weg!

Warum soll ich mir das antun?

Unheimlich effektiv. Der beschriebene Ablauf dauert 15 Minuten und verbrennt soviel Fett wie eine reguläre Stunde Intervalltraining.

Warum erlauben nicht alle Studios Deadmills?

Weil sie nicht so gut fürs Equipment sind. Manche Gyms haben aber ältere, evtl. schon nicht mehr so funktionstüchtige Laufbänder, die man ohne schlechtes Gewissen dafür nutzen kann.

Mehr dazu: Cardio auf dem Crosstrainer

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