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Dos and Don'ts bei Knieschmerzen

Vor allem Sportler haben oft mit schmerzenden Knien zu tun. Was Sie zur Linderung beitragen können, lesen Sie hier.

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Fast jeder, der regelmäßigen Sport macht, kennt die leidige Angelegenheit, wenn es im Knie plötzlich sticht.
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Fast jeder, der regelmäßigen Sport macht, kennt die leidige Angelegenheit, wenn es im Knie plötzlich sticht. Dauern die Beschwerden über mehrere Wochen an und/oder verschlimmern sich, so sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Hinter Schmerzen im Knie können nämlich je nach Art und Lokalisation der Beschwerden auch Schäden am Meniskus, ein eingeklemmter Nerv, Arthrose oder eine Gefäßerkrankung stecken. Prinzipiell sollten Sie bei Knieschmerzen folgende Dos and Don'ts beachten:

Mehr dazu: Knacken und Knirschen im Knie: Grund zur Sorge?

Gute Schuhe & ausreichende Pausen

  • Pause einlegen: Legen Sie bei plötzlich auftretenden Knieschmerzen auf jeden Fall eine ein- bis zweitägige Pause ein. Verzichten Sie auf Sport, lange Fußwege und sorgen Sie für Entspannung. Richtige Verletzungen benötigen eine längere Schonfrist, sprechen Sie dazu mit Ihrem Arzt.
  • Nicht zu lange rasten: Aber: Zu lange Schonung tut dem Knie auch nicht gut. Eine starke Beinmuskulatur schützt nämlich vor Verletzungen, das Gelenk wird besser stabilisiert. Fragen Sie Ihren Arzt, welche Form der Bewegung Sie Ihrem Knie zumuten können. Wassergymnastik oder Tai Chi eignen sich zum Beispiel zur knieschonenden Bewegung.
  • Auf gutes Schuhwerk setzen: Verzichten Sie bei Knieschmerzen auf jeden Fall für eine Zeit auf Schuhe mit hohen Absätzen oder andere instabile Modelle. Straucheln, Stolpern und Umknöcheln können die Probleme im Knie verschlimmern.
  • Gewicht reduzieren: Übergewicht kann ein Grund für schmerzende Knie sein. Die überflüssigen Kilos drücken auf die Gelenke und können auf Dauer zu irreversiblen Abnutzungen führen. Eine Abnahme gilt dann als wichtigste Maßnahme, um gesunde Knie zu erhalten.
  • Akupunktur probieren: Studien zeigen, dass Akupunktur die Beschwerden bei Arthritis im Knie lindern kann. Dabei werden feine Nadeln um die betroffene Stelle gesetzt, mehrere Sitzungen sind zumeist notwendig.

Mehr dazu: Sind Kniebeugen schlecht für die Knie?

Einlagen & Dehnungsübungen

  • Nicht auf dehnen vergessen: Verkürzte Muskeln, vor allem im Oberschenkel, können Schmerzen im Knie verschlimmern oder gar auslösen. Dehnen Sie Ihre Muskeln daher am besten vor und nach dem Sport. Erkundigen Sie sich beim Physiotherapeuten, welche Übungen für Sie am besten geeignet sind. Wie wäre es außerdem mit ein wenig Yoga am Morgen? Damit tun Sie eine Menge für Ihre Flexibilität, vor allem, wenn Sie den ganzen Tag sitzend im Büro verbringen.
  • Hitze und Kälte nutzen: Ein geschwollenes Knie behandeln Sie am besten mit einem in ein Tuch gewickelten Kühlbeutel. Muskelschmerzen oder aufflammende Schmerzen ohne Schwellung profitieren von feuchter Wärme. Nehmen Sie zum Beispiel ein heißes Bad oder wickeln Sie einen warmen Waschlappen um das Knie.
  • Richtig schlafen: Eine ungünstige Schlafposition beeinflusst den Heilungsprozess bei einem beleidigten Knie. Legen Sie beim seitlichen Schlaf einen Polster zwischen die Beine und vermeiden Sie starkes Abwinkeln. Das kann dazu führen, dass Sie am Morgen das Bein kaum ausstrecken können.
  • Kniestrümpfe probieren: Unterstützen Sie ein schmerzendes Knie mit einem Stützstrumpf oder einer speziellen Bandage aus der Apotheke. Das wirkt entlastend und stabilisierend. Wenn sich die Schmerzen durch den Strumpf nicht verbessern, braucht Ihr Knie unbedingt eine ärztliche Inspektion.
  • Einlagen tragen: Knieprobleme entstehen oft durch Fehlhaltungen, die zum Beispiel von einem Senk- oder Plattfuß herrühren. Lassen Sie Ihr Füße beim Orthopäden begutachten, vielleicht brauchen Sie Einlagen.

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