Fitness

Eine Frage des Typs: Yoga oder Pilates?

Sie sind einander ähnlich, aber doch komplett gegensätzlich: Yoga und Pilates. Wir erklären, für wen welche der beiden Sportarten geeignet ist.

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Yoga und Pilates haben ähnliche Ziele: Sie sollen uns flexibler, stärker und entspannter machen.
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Yoga und Pilates haben ähnliche Ziele: Sie sollen uns flexibler, stärker und entspannter machen. Während Yoga eine uralte traditionelle Bewegungslehre aus Indien ist, gilt Pilates als relativ junge Sportart. Sie wurde im 1. Weltkrieg vom Deutschen Joseph Hubert Pilates entwickelt, der damit seine körperlichen Leiden lindern wollte und später auch Soldaten in Pilates schulte.

Sowohl Pilates als auch Yoga haben durchwegs positive Auswirkungen auf Körper und Psyche. Aber was unterscheidet sie genau und für wen ist welche Methode geeignet?

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Das spricht für Yoga

Yoga ist ein wahrer Dauerbrenner unter den Trendsportarten, der Hype um die Asanas scheint nicht abzureißen. Yoga beschreibt ein ganzheitliches Workout, das nicht nur auf den Körper, sondern vor allem auf die seelische Ausgeglichenheit zielt. Es handelt sich um eine Art der Meditation, die zwischen Spannung und Entspannung wechselt. Die verschiedenen Positionen werden für eine bestimmte Zeit gehalten und gehen je nach Yoga-Stil fließend ineinander über.

Yoga ist für all jene etwas, die:

  • auf sanfte Weise etwas für ihren Körper tun möchten.
  • ihre Tiefenmuskulatur stärken möchten.
  • eine Routine der Bewegung und Entspannung kreieren wollen.
  • jeden Muskel dehnen und flexibler machen wollen.
  • sich vor dem Sport sinnvoll aufwärmen möchten.
  • in sich hineinspüren und Zeit für sich und die eigenen Bedürfnisse schaffen wollen.

Die Atmung spielt beim Yoga eine wichtige Rolle und erfolgt meist durch die Nase. Eine in Yoga-Kursen häufig geübte Form der Atmung ist Ujjayi, bei der auf bestimmte Art und Weise die Luft geräuschvoll und über die Kehle ausgeblasen wird.

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Das spricht für Pilates

Ein wesentlicher Unterschied zum Yoga ist, dass Pilates keinen meditativen Zweck hat, sondern vorrangig den Körper stärken und gegen verschiedene Probleme des Bewegungsapparates wirken soll. Beim Pilates verharrt man nicht in den einzelnen Positionen, sondern fließt in gewissem Tempo immer wieder durch dieselben Abläufe.

Die Methode ist vor allem bei Tänzern und Athleten sehr beliebt, um den Körper in Form zu halten. Beim Pilates wird durch die Nase ein und durch den Mund ausgeatmet, im Zentrum steht die Bauchmitte. In den meisten Kursen steht in der ersten Einheit das Erlernen der Atmung in Kombination mit der steten Anspannung der Körpermitte im Fokus.

Pilates ist für all jene etwas, die:

  • den gesamten Körper trainieren möchten.
  • ihre Haltung und Rückenprobleme verbessern wollen.
  • sich Flexibilität und definierte Muskeln wünschen.
  • beim Sport auch ihren Verstand einsetzen wollen.

Für alle, die sich zwischen Yoga und Pilates nicht entscheiden können oder wollen, gibt es mittlerweile Yogilates, dass das beste beider Bewegungsarten vereint.

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