Fitness

Fit dank Faszientraining? Was bringt es überhaupt?

Straffes Bindegewebe, aufrechte Haltung, Top-Figur – all das verspricht das Faszientraining. Wir stellen den angesagten Fitnesstrend vor und verraten, was eine Blackroll damit zu tun hat.

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Faszientraining effektiv
alvarez / iStock

Vergessen Sie Pilates und Zumba – in Hollywood dreht sich alles um das Faszientraining. US-Stars wie Gwyneth Paltrow oder Kim Kardashian schwören auf den neuen Workout-Trend. Warum? Das Training verspricht vor allem ein straffes Bindegewebe und sagt lästiger Cellulite den Kampf an. Aber mal langsam…

  • Was ist Faszientraining?
  • Was baucht man dazu?
  • Ist es wirklich so effektiv?

Mehr dazu: Faszientraining ohne Blackroll

Was ist Faszientraining?

Faszien sind die Bindegewebsnetze, die Knochen, Muskeln und Sehnen miteinander verbinden. Bei falscher Haltung oder Belastung können Faszien verkleben oder sich verdrehen, was ziemlich schmerzhaft sein kann. Verspannungen, Schmerzen in den Gelenken und sogar Taubheitsgefühle können die Folge sein.
Besser also, man hält die Faszien in Schuss. Das Faszientraining konzentriert sich ausschließlich auf diese Bereiche und ist eine Kombination aus Gymnastik und Yoga.

Mehr dazu: Mit Faszienyoga zum Ooommm

Was braucht man dazu?

Für das Training braucht man in erster Linie eine Gymnastikmatte, denn die Faszien werden durch Drehen, Springen, Dehnen beweglich und geschmeidig gemacht. Ergänzend dazu gibt es die Blackroll oder Faszienrolle.

Die Blackroll ist aus gehärtetem Schaumstoff, 30 oder 45 Zentimeter lang und es gibt sie mit oder ohne Noppen oder Rillen. Die Rolle soll dabei helfen, das Bindegewebe durchzukneten und zu massieren.

Mehr dazu: Faszientraining mit Blackroll

Ist das Faszientraining wirklich so effektiv?

In der Fitnessbranche wird ein regelrechter Hype darum gemacht, wissenschaftlich erwiesen ist der Effekt aufgrund fehlender Studien aber nicht.

  • Physiotherapeuten, Fitnesstrainer und Sportwissenschaftler sind sich jedoch einig, dass Faszien nicht mehr vernachlässigt werden dürfen und es auch nicht schadet.
  • Durch ein gezieltes Training werden Muskeln geschmeidiger und Verklebungen lösen sich auf, (Sport-)Verletzungen wird vorgebeugt.
  • Durch den Druck werden Schlacken abtransportiert und Stoffwechselprozesse in Gang gesetzt.
  • Ganz verschwinden wird die Cellulite dadurch nicht, auch wenn US-Stars diesen Effekt versprechen.

Das Faszientraining als ausschließliche Trainingsart zu betrachten, wäre übrigens falsch. Vielmehr sollte es als Ergänzung dienen, um die Durchblutung anzuregen. In etwa fünf bis zehn Minuten sollte das Faszientraining zusätzlich zum Workout ausmachen.

In dem Video wird das Faszientraining für Anfänger erklärt:

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