Fitness

Yoga: Kraftsportler profitieren besonders

Nix für harte Kerle und toughe Ladies? Von wegen: Yoga macht den Körper nicht nur geschmeidiger, sondern auch das Krafttraining effizienter.

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Aus diesen drei Gründen sollten Sie mehr Yoga machen.
VladimirGerasimov / iStock

Disziplinierter Kraftsport lässt unsere Problemzonen nur so wegschmelzen und ist die beste Altersvorsorge. Die Gelenke werden durch eine starke Muskulatur gestützt und beugen Rückenschmerzen und Bandscheibenprobleme vor. Wer aber nur pumpt und nicht stretcht, kann mit der Zeit ganz schön unbeweglich werden. Die beste Methode, um das zu verhindern: Yoga!

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Stretch, baby, stretch!

Das wichtigste Argument, das für Yoga spricht, ist wohl die Beweglichkeit. Intensives und einseitiges Krafttraining hat leider manchmal den Nebeneffekt, dass unsere  Faszien verkürzen und unelastischer werden. Wer sich ohnehin nach dem Krafttrainig brav dehnt, hat dagegen schon viel getan, allerdings neigen die meisten dazu, dieses zu kurz und zu lasch anzusetzen. (Kein Wunder, immerhin haben wir uns ja gerade verausgabt!)

  • Beim Yoga wird das Fasziengewebe länger und sanfter auf Zug gebracht und gezielt stimuliert.
  • Von der daraus gewonnenen Beweglichkeit profitieren Sie übrigens gleich wieder beim Sporteln mit Gewichten, da der Bewegungsumfang (für Profis: range of motion) größer und das Training noch effektiver wird.

Mehr dazu auf netdoktor.at:  Faszientraining: Bleib geschmeidig!

Bessere Regeneration nach dem Krafttraining

Beim Yoga werden Faszien und Muskeln nicht nur gedehnt. Ein weiterer positiver Effekt ist, dass Muskeln besser durchblutet und Faszien mehr durchwässert werden. Das sorgt nicht nur für Geschmeidigkeit sondern auch für schnellere Regeneration nach einem anstrengenden Workout. Daher: Ruhig im Anschluss eine kleine Yoga-Session einbauen!

Alles unter Kontrolle

Eine Gemeinsamkeit von Yoga und Krafttraining: Alle Übungen sollten möglichst kontrolliert durchgeführt werden. Beim Yoga lernen wir, schwierige Bewegungen im Schneckentempo auszuführen – eine Herausforderung für Gleichgewicht und Körperbeherrschung! Damit werden Übungen mit Gewichten nicht nur sauberer, sondern auch effektiver.

  • Während beim Fitness-Workout der Fokus eher der genauen Ausführung liegt, geht es beim Yoga mehr ums richtige und bewusste Atmen.
  • Ein- und Ausatmen zum richtigen Zeitpunkt hilft vom Anfänger-Yogi bis hin zum Bodybuilder jedem: Es versorgt uns mit ausreichend Sauerstoff , zwingt uns, auf uns selbst zu konzentrieren und verhilft uns so zu Topleistungen in jeder Sportart.

Mehr dazu:  Vor dem Sport: Aufwärmen mit Yoga

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