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Morgensteifigkeit: Woher sie kommt und was dagegen hilft

Sie fühlen sich morgens "wie gerädert"? Haben Sie Schmerzen im Rücken und im Nacken, hat die Morgensteifigkeit wieder zugeschlagen.

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Junge Frau leidet unter Morgensteifigkeit nach dem Aufstehen
gpointstudio / iStock

Wer kennt das nicht: Sie legen sich abends ins Bett und fühlen sich gut. Am Morgen folgt die böse Überraschung. Sie können sich kaum rühren – die Morgensteifigkeit hat wieder zugeschlagen.

Versteifungen und einseitige Belastungen sind die häufigsten Ursachen für Zwicken und Zwacken in Rücken und Gelenken.

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Woher kommt die Morgensteifigkeit?

Die häufigste Ursache für Morgensteifigkeit ist banal und entsteht im Schlaf: Verharren die Muskeln über mehrere Stunden in einer unnatürlichen Stellung, verursacht dies Verkürzungen und Verspannungen. Wer einen ruhigen Schlaf hat und seine Position kaum verändert, wacht morgens "wie gerädert" auf.

Morgensteifigkeit kann aber auch ein Anzeichen für Erkrankungen wie Rheuma oder Arthrose sein. Bleibt die morgendliche Unbeweglichkeit über einen längeren Zeitraum bestehen oder der Zustand verschlimmert sich, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

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Was hilft gegen die Morgensteifigkeit?

Zu häufiges und langes Sitzen, Bewegungsmangel und ein untrainierter Bewegungsapparat begünstigen Verspannungen, Blockaden und verklebte Faszien. Auch wer auf das Dehnen nach dem Sport verzichtet, ruft die Schmerzen auf den Plan.

Die Schlüsselfaktoren gegen Morgensteifigkeit lauten: Yoga, Gymnastik und Faszientraining. Gezielte Übungen können Blockaden und Faszien lösen; die Bewegungsfreiheit wird wiederhergestellt. Ein regelmäßig durchgeführtes Training stärkt und aktiviert die Muskulatur, verbessert die Bewegungsfähigkeit und beugt Muskelschmerzen vor.

Katzenbuckel für mehr Flexibilität

Die "Katze", eine beliebte Asana aus der Yoga-Lehre, verhilft dem eingerosteten Bewegungsapparat wieder zu mehr Geschmeidigkeit. So geht's:

  • Begeben Sie sich in den Vierfüßlerstand.
  • Mit der Ausatmung die Wirbelsäule nach oben in den Katzenbuckel drücken. Der Kopf schaut nach innen, Kinn zur Brust.
  • Mit der Einatmung Brustkorb wieder senken, Schulterblätter nach hinten ziehen und den Kopf heben.
  • Wiederholen Sie die Übung so lange, wie sie Ihnen gut tut.

Die Katze wird auch in folgendem Video anschaulich erklärt:

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