Fitness

Rope Skipping: Fit mit Springschnur

Rope Skipping, besser bekannt als Schnurspringen, ist nicht erst seit gestern ein Trend. Schon in den 70er Jahren wurde über das Seil gehüpft – jetzt kommt das Revival.

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Springen Sie gerne mit der Springschnur? Gut so, denn so kommt in Körper richtig in Form!
YakobchukOlena / iStock

Kardio- und Krafttraining wie am Schnürchen: Die Springschnur ist ein tolles Fitnessgerät und Rope Skipping seit Jahrzehnten ein Trend. Eine Springschnur ist ein leistbares Sportgerät für alle.

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Rope Skipping ist echtes Workout

Weil Schnurspringen schon lange als "Trendsport" gilt, ist es über die Jahre ausführlich erforscht worden. Dabei stellt sich die Springschnur als echtes Fitnessgerät heraus. Schnurspringen eignet sich als Kardio-Workout (Ausdauertraining), zum Muskelaufbau und stärkt die Koordination. Man könnte sagen: eine kombinierte Ausdauer- Kraft- und Achtsamkeitsübung. Kein Wunder also, dass so ein Sport die Massen anlockt. Und das seit 40 Jahren!

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Springend zur Wunschfigur

Eine Springschnur ist ein vielseitiges Sportgerät. Sie eignet sich – je nachdem welche Übung sie durchführen – sogar als gezieltes Training für andere Sportarten. Besonders Boxer und Skiifahrer schwören auf das Trockentraining mit der Schnur.

  • Rope Skipping katapultiert den Organismus innerhalb kürzester Zeit von Null auf Hundert. Kaum eine Sportart bringt Kreislauf und Stoffwechsel so schnell in Fahrt.
  • Zehn Minuten täglich ist vergleichbar mit 30 Minuten Jogging pro Tag. Unter 120 Sprüngen in der Minute ist Schnurspringen leichtes, aerobes Training und somit gut für Herz, Kreislauf und Ausdauer.
  • Wer schneller als 120 Mal pro Minute springt, kommt sehr rasch an die anaerobe Schwelle: das bedeutet, dass die Atmung nicht mehr nachkommt. Herzfrequenz und Kohlenhydratstoffwechsel geraten an die Grenze. So soll es sein, hier beginnt der Sportler richtig zu schnaufen und der Stoffwechsel stellt auf Fettverbrennung um. Um das zu erreichen müssten Sie schon 40 Minuten  Fahrradfahren!

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So wird’s gemacht

  • Die Springschnur muss die richtige Länge haben. Wenn man mit dem Fuß auf der Schnur steht, sollen die Griffe bis zu den Achseln reichen.
  • Winkeln Sie die Arme am Ellenbogen ab. Die Oberarme bleiben nahe am Oberkörper.
  • Die Bewegung soll aus Handgelenken und Unterarmen kommen, nicht aus den Oberarmen.
  • Schalten Sie einen Track mit dem passenden Beat ein.
  • Beginnen sie langsam, springen sie gleichmäßig. Dabei hilft die Musik!
  • Halten Sie die Beine locker, springen Sie mit dem ganzen Fuß.
  • Federn Sie mit dem Ballen ab.
  • Nicht auf den Zehenspitzen springen!

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So gehen die Spezial-Sprünge

  • Hampelmannsprung: Die Beine bei jedem Sprung öffnen. Wenn Sie landen stehen die Beine wieder neben einander.
  • Kreuzsprung: Arme kreuzen und wieder öffnen.
  • Knie-ab-Sprung: Abwechselnd wird nach dem Sprung ein Knie hochgezogen.
  • Speed: Möglichst schnell springen. Sehr anstrengend!

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