Fitness

Sind Sie ein Morgen- oder ein Abendyogi?

Spoiler: Es gibt keine falsche Tageszeit für Yoga. Aber der Zeitpunkt des Praktizierens hat durchaus Auswirkungen auf das individuelle Wohlbefinden.

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Machen Sie lieber morgens oder abends Yoga?
elenaleonova / iStock

Auch wenn Hardcore-Yogis den Sonnenaufgang als idealen Zeitpunkt propagieren: Jeder Mensch hat andere Vorlieben und Rhythmen. Die innere Uhr einer "Nachteule" tickt anders als jene einer "Lerche", danach wird sich auch der Lieblingszeitpunkt für den nach unten schauenden Hund richten. Hier die Vor- und Nachteile auf einen Blick.

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Das spricht für Yoga am Morgen

Falls Sie generell ein Morgenmensch sind und leicht aus den Federn kommen, dann eignet sich eine Yoga-Einheit in der Früh besonders gut für Sie:

  • Beweglich in den Tag starten: Gerade Menschen, die oft mit einem steifen Nacken oder Kreuzschmerzen erwachen, ist morgendliches Yoga optimal, um die Verspannungen der Nacht abzuschütteln und den kommenden Stunden schmerzfrei die Stirn zu bieten.
  • Starthilfe für den Metabolismus: Yoga wirkt sich positiv auf die Blutzuckerwerte und die Verdauungsprozesse aus. Da essen Sie das Frühstück danach gleich ohne Gewissensbisse.
  • Die Empfehlung lautet gemeinhin, Yoga mit nüchternem Magen zu praktizieren. Gleich nach dem Aufstehen müssen Sie sich darüber keine Sorgen machen.
  • Erledigt ist erledigt! Ein großer Vorteil der Morgenübungen: Sie können schon mal was von ihrer To-Do-Liste abhaken und müssen den restlichen Tag keinen Gedanken daran verschwenden.
  • Gelassenheit für den Tag: Yoga erdet. Wer sich seine Auszeit in der Früh nimmt, lässt sich durch die kleinen Ärgernisse des Alltags nicht so leicht aus der Fassung bringen.

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Das spricht für Yoga am Abend

Sie sind am Abend erst richtig wach und können sich unter anderem besser konzentrieren? Dann sollten Sie die entspannenden Übungen auf den Abend verlegen:

  • Die Muskeln sind schon aufgewärmt und das erspart Ihnen eine längere Aufwärmphase17. Immerhin ist es nicht das erste Mal, dass Sie sich heute bewegen.
  • Die meisten Menschen haben abends mehr Energie als gleich nach dem Aufwachen. Und wer mehr Energie in die Übungen investiert, verzeichnet auch stärkere Erfolge.
  • Besserer Schlaf: Yoga ist eine natürliche Hilfe gegen Schlaflosigkeit. Nach einem langen Arbeitstag ist unser Körper voll mit Stresshormonen und kann daher schwer abschalten. Mit Yoga können Sie Ihre Atmung bewusst steuern und Ihren Herzschlag beruhigen. Das hilft der anschließenden Reise ins Traumland.
  • Lassen Sie den Tag los! Yoga reduziert das Stress-Level. Und es hilft dabei, Erlebtes loszulassen. Streit mit dem Partner? Ärger im Büro? Strecken und Dehnen Sie alle Sorgen weg! Extra-Tipp: Sie können auch Ihrem Ärger in Form von Geräuschen freien Lauf lassen. Erlaubt ist alles, solange sich die Nachbar nicht beschweren!

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