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Sicher auf Skitouren

Skitouren erfreuen sich ungebrochener Beliebtheit. Tendenz: steigend. Ein paar Grundregeln sollten allerdings beachtet werden.

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Skitour mit Freunden
Gorfer / iStock

Es ist der Traum vieler Skifahrer: unverspurte Pulverhänge, malerische Winterlandschaften, kein Massentourismus. Wer sein Glück abseits der Piste sucht, nimmt dafür auch die Mühsal des Aufstiegs auf sich: Skitouren sind in den letzten Jahren mehr und mehr zum Trendsport geworden, doch sie bleiben ein Risikosport – trotz Lawinenlagebericht und hochwertiger Ausrüstung.

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Sicherheitsregeln

Die beste Methode, einen Lawinenunfall zu überleben, ist gar nicht erst hineinzugeraten! Tatsächlich kommen Lawinen kaum "aus heiterem Himmel". In den meisten Fällen werden Sie vom Lawinenopfer selber ausgelöst – oder von jemanden aus seiner Gruppe. Um das zu vermeiden, gibt es klare Sicherheitsregeln:

  • Auf der Skipiste ist der jeweilige Liftbetreiber für Ihre Sicherheit verantwortlich. Abseits der Piste sind Sie es selber!
  • Pisten sind nicht grundlos gesperrt. Beachten Sie stets die Hinweistafeln.
  • Informieren Sie sich vor jeder Skitour über die Route und das Wetter.
  • Hören Sie auf die Ortskundigen. Wenn etwa ein Hüttenwirt von einer bestimmten Strecke abrät, steckt meist viel Erfahrung dahinter.
  • Halten Sie während der Tour die Abstände zwischen den Kameraden ein, um die Schneedecke nicht unnötig zu belasten.
  • Lawinensonde, Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS) und Schaufel gehören zur Grundausstattung.

Lebensgefahr Lawine

"Obwohl Lawinenunfälle relativ selten passieren, bedeutet ein Lawinenereignis immer Lebensgefahr. Auch mit moderner Notfallausrüstung", betont DI Gerhard Mössmer, Bergführer und Bergsport-Experte im Alpenverein. Das oberste Ziel sei es, das Risiko schon im Vorfeld zu reduzieren – mithilfe einer guten Tourenplanung und richtiger Entscheidungen vor Ort. "Wer den Lawinenlagebericht interpretieren kann, Gefahrenmuster erkennt und die Standardmaßnahmen zur Risikominimierung beherrscht, ist im freien Gelände nicht nur sicherer, sondern auch entspannter unterwegs", so Mössmer.

Üben und vertiefen

Konsequenterweise muss natürlich auch der Umgang mit der Notfallausrüstung gelernt sein: "Bei einem Lawinenunfall sind die ersten 18 Minuten entscheidend, danach sinken die Überlebenschancen der Verschütteten rapide. Darum sollten Tourengeher den Ablauf der Verschüttetensuche – von der Signalsuche bis zum effizienten Ausschaufeln – auch regelmäßig üben."

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