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Slacklining: Gesunder Balanceakt auf der Slackline

Wer die Slackline beherrscht, hat auch seinen Körper unter Kontrolle.

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Slacklining
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Slacklining ist längst nicht mehr nur etwas für Hochseilakrobaten. Das Balancieren auf der Slackline begeistert Groß und Klein, Anfänger genauso wie Extremsportler in luftigen Höhen. Nicht nur der Ehrgeiz ("Es kann ja nicht so schwer sein, auf diesem eh recht breiten Band zu gehen?!"), sondern auch der Spaßfaktor locken viele auf die Slackline. Wussten Sie, dass Slacklinen neben der Verbesserung des Gleichgewichts noch viele weitere Vorteile hat?

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Welche Vorteile bringt die Slackline?

Das Gehen und Turnen auf der Slackline bringt nur großen Spaß und schult das Gleichgewichtsorgan, sondern hat auch noch eine ganze Menge mehr zu bieten.

  • Körpergefühl: Wer die Slackline beherrscht, hat auch seinen Körper unter Kontrolle. Das Balancieren ermöglicht ein spezielles Körpergefühl, immerhin muss es die Schwingungen ausgleichen, und begünstigt eine aufrechte Körperhaltung.
  • Raus aus dem Gedankenkarussell: Beim Trainieren auf dem Band kann man wunderbar den Kopf auslüften. Alltagssorgen? Weg damit! Es hat beinahe etwas Meditatives. Es bietet Ablenkung und verbessert gleichzeitig die mentale Stärke sowie die Konzentrationsfähigkeit.
  • Stärkung der Muskulatur: Ein Workout auf der Slackline verlangt der Muskulatur einiges ab. Sowohl die Rumpf-, als auch die Bein- und Rückenmuskulatur profitieren enorm. Das Balancieren bietet die ideale Basis für weitere Sportarten wie Skifahren oder Klettern oder Bouldern.
  • Stabilität: Das Balancieren verbessert die Koordination und Stabilität des Körpers und beugt somit Verletzungen vor. Die Slackline wird daher präventiv und zur Rehabilitation bei Multipler Sklerose oder Schlaganfall eingesetzt.

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Wie funktioniert Slacklining eigentlich genau?

Die Slackline ist ein etwa 2-5 cm breites Kunstfaserband, das zwischen zwei stabilen Anbindemöglichkeiten, zum Beispiel Baumstämmen, gespannt wird. Besonders zu Beginn sollte die Slackline nicht höher als Kniehöhe sein.

  • Balanciert werden kann barfuß oder mit festem Schuhwerk.
  • Aufwärmübungen sind von Vorteil, da beim (unfreiwilligen) Auf- und Absteigen Umknickgefahr besteht.
  • Zu Beginn sollte nur ein Bein auf dem Seil stehen. Das andere dient zum Ausgleich.
  • Der Blick sollte nicht auf die Füße, sondern nach vorne, etwa auf den Baumstamm, gerichtet sein.
  • Ein auf Armhöhe parallel gespanntes Seil kann als Unterstützung dienen.

In dem Video sehen Sie, was Sie fürs Slacklining brauchen sowie erste Schritte für Anfänger:

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