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Slow- oder Fast-Yoga: Was ist besser?

Es gibt eine Menge verschiedener Yoga-Formen. Viele unterscheiden sich hauptsächlich dadurch, dass sie eher schnell oder eher langsam durchgeführt werden.

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Was ist besser? Slow- oder Fast-Yoga?
Koldunov / iStock

Es ist wie mit Katzen- und Hundeliebhabern: Die einen schwören auf Slow-Yoga, also die langsame Ausführung von Asanas, die anderen bevorzugen Fast-Yoga, bei dem die Übungen schneller, in einem Fluss vonstatten gehen. Ob nun schnell oder langsam ist eigentlich egal. Am wichtigsten ist die richtige Ausführung sowie die ausgeglichene Mischung aus Anspannung und Entspannung.

Am effektivsten ist die wöchentliche Zusammensetzung aus zweimal Power-Vinyasa und einmal einer langsamen Art wie entspannendem Hatha-Yoga. Denn jede der beiden Ausführungen hat seine eigenen Benefits und genau deshalb, sollte man beide Yoga-Arten mit einander kombinieren. Wir zeigen welche Vorteile, die jeweilige Geschwindigkeit bringt und worauf Sie achten sollten.

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Was bringt welche Geschwindigkeit?

Im Folgenden finden Sie einen Überblick zu den Vorteilen des Fast- und Slow-Yogas:

Slow-Yoga

  • erhöht die Flexibilität und bekämpft Verspannungen und verhärtete Muskulatur.
  • verbessert die Muskelkraft dank isometrischer Kontraktion, also der Anspannung des Muskels bei gleichbleibender Position.
  • sorgt für mentale Stärke, weil es nicht immer leicht ist, teils unangenehme Positionen lange zu halten.
  • unterstützt die Selbstheilungskräfte des Körpers. Sowohl Nerven- als auch Herz-Kreislauf-System und Stoffwechsel profitieren davon.
  • kann eine unterstützende, zusätzliche Therapieform bei psychischen Problemen wie Depression oder Essstörungen sein.

Achten Sie auf eine saubere und genaue Ausführung der Übungen! Wer seine Asanas nur halbherzig ausführt, wird nicht den versprochenen Effekt spüren. Es lohnt sich also wirklich langsam und bewusst die Übungen auszuführen.

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Fast-Yoga

  • verbrennt mehr Kalorien und bieten ein echtes Ganzkörper-Workout. Eine einstündige Vinyasa-Session verbraucht etwa 500 Kalorien.
  • erhöht die Aktivierung der Muskeln signifikant, was dabei hilft, stärker und schneller zu werden.
  • reduziert Verletzungen aufgrund von Überdehnung am Muskel dank sehr dynamischer Stretch-Einheiten.
  • löst Energieblockaden durch den steten Fluss der Bewegung.

Unterschätzen Sie die einzelnen Yoga-Übungen nicht! Wer sich nicht richtig aufwärmt, könnte sich trotzdem Verletzungen zuziehen! Das ist besonders für Yoga-Anfänger sehr wichtig.

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