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Smart-Watch erkennt Corona! So funktioniert's

Eine Smart-Watch weiß oft besser Bescheid über die Vorgänge im Körper als ihr Träger. Sogar Corona kann sie frühzeitig erkennen…

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Smart-Watch
RyanJLane/iStock

Kann eine Smart-Watch tatsächlich Corona erkennen? Was nach einem Plot für einen SCIFI-Movie klingt, ist tatsächlich bereits Wirklichkeit. Wenn du dich jetzt fragst, wie das funktioniert, dann haben wir alle wichtigen Infos dazu.

Smart-what?

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In Zeiten der Heimquarantäne und des Homeoffice haben viele das eigene Wohnzimmer zum Sportplatz erklärt. Mit unterschiedlichen Erfolg. Eine Smart-Watch, die wohl bekannteste ist jene von Apple, wird ihrem Namen dabei durchaus gerecht und hilft unter anderem das Training effektiver zu gestalten. Weiters kann man Nachrichten lesen, Termine und Weckzeiten einstellen, den Herzschlag und den Puls und dadurch der Energieverbrauch messen und vieles mehr. Zudem sollen Smart-Watches auch eine Infektion mit SARS-CoV-2 erkennen. Freunde der Selbstoptimierung wissen es schon lange: Smart-Watches haben somit auch in Pandemie-Zeiten das Zeug zum must have schlechthin.

Viele Fitnessbänder und Smart-Watches messen neben Herzfrequenz, Ruhepuls und der Sauerstoffsättigung des Blutes auch Aktivitäts-Daten sowie Schlaf und Ruhepausen. All diese Daten sorgen dafür, dass die sogenannten Wearables – also tragbaren Tools, unglaublich gut über den Körper des Trägers Bescheid wissen. Kommt es zu einer Infektion ändern sich diese Aktivitätsdaten und so kann eine Erkrankung oft schon erkannt werden, noch bevor die Symptome richtig ausgebrochen sind.

 

Corona-Voraussage mit bis zu 90-prozentiger Sicherheit

Das renommierte Forschungszentren wie das RKI, das deutsche Robert-Koch-Institut oder die Elite-Universität von Stanford forschen mit Hochdruck, um diese Möglichkeit der Früherkennung in Zukunft besser nutzen zu können. Und sie haben dabei auch schon einiges erreicht. Durch Corona ändert sich die Herzfrequenz messbar, was eine Smart-Watch sofort registriert. Tritt dieser Fall ein, sollte in der Folge ein Test abklären, ob tatsächlich eine Infektion mit SARS-CoV-2 besteht. Hier ein Link zur aktuellen Studie aus Stanford.

So hat etwa das RKI eine App zur Übermittlung der Fitnessdaten für die Studien entwickelt, die bereits viele Nutzer gefunden hat. Das Rockefeller Neuroscience Instistitute der West Virginia University hat zudem bereits eine sehr vielversprechende Methode der Früherkennung entwickelt.

So soll eine KI (Künstliche Intelligenz) durch das Vergleichen der gesammelten Daten eine Corona-Infektion schon drei Tage vor Eintritt der ersten Symptome mit 90-prozentiger Sicherheit feststellen. Das könnte die Infektionsrate mit dem auf der ganzen Welt grassierenden Virus maßgeblich einschränken. Schließlich tragen immer mehr Menschen quer über den Globus verteilt auch Smart-Watches an den Handgelenken.

 

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Probleme der Smart-Watch

Qualität: Es ist jedoch nicht so, dass die Smart-Watch die Lösung schlechthin für hohe Infektionsraten ist. Denn es kommt bei den Uhren und Fitnessbändern auf die Qualität an. In einer Teststrecke der Stiftung Warentest erhielten nur drei von 21 getesteten Geräten die Note "Gut". Alle anderen Produkte waren fehlerhaft und gaben Pulsfrequenz, Kalorienverbrauch usw. nicht korrekt wieder. Auch können diese technischen Geräte eine Corona-Erkrankung nicht von anderen Atemwegserkrankungen oder Infektionen unterscheiden.

Verbreitung: Auch wenn sich Smart-Watches immer weiter verbreiten und Experten davon ausgehen, dass die smarten Begleiter in den nächsten Jahren noch mehr auf unseren Handgelenken zu sehen sein werden, hat die Verbreitung ihre Grenzen. Viele Menschen halten schlichtweg nichts von den immer schlankeren technischen Gerätschaften, die unsere Körperdaten sammeln. Andere wiederum haben schlichtweg nicht das nötige Geld dafür, die Geräte sind immer noch ziemlich teuer.

Dennoch ist es beeindruckend, was mit einer Smart-Watch alles gemacht werden kann – nicht zuletzt in Sachen Corona…

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