Fitness

Stark und definiert dank Kickboxen

Kickboxen verleiht nicht nur eine gute Portion Selbstbewusstsein, sondern formt auch den gesamten Body.

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Frau übt Kickboxen in der Wüste
Luka Lajst / iStock

Kickboxen, wie wir es heute kennen, ist eine Mischung aus verschiedenen Kampfsportarten. Es trägt Elemente aus Taekwondo, Karate, Kung Fu und Boxen in sich. Nach dem 2. Weltkrieg von asiatischen Einwanderern und amerikanischen Soldaten entwickelt, hieß der Sport zuerst "All Style Karate". Später wurde die Kampfkunst in Kickboxen umbenannt.

Neben Kicks und Punches werden beim Kickboxen auch Bewegungsabläufe aus dem Schattenboxen sowie dem Pratzentraining integriert. Letzteres meint das Schlagen auf spezielle Schlagpolster.

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Ästhetik mit Bumms

Das Faszinierende am Kickboxen ist die Zusammenführung aus schön anzusehenden Moves und ordentlicher Schlagkraft, die in echten, brenzlichen Situationen sehr nützlich sein kann. Daher möchten vor allem viele Frauen Kickboxen lernen, um sich im Alltag selbst verteidigen zu können.

Kickboxen erfordert und fördert eine Reihe von körperlichen Fähigkeiten:

  • Kondition
  • Koordination
  • Kraft
  • Flexibilität

Das Training beim Kickboxen ist abwechslungsreich. Neben der Arbeit an einer entsprechenden Ausdauer und Kraft verlang das Kicken mit dem Bein ein gewisses Maß an Flexibilität. Daher wird in jeder Einheit auch ausgiebig gedehnt. Wer sich für Kickboxen interessiert, aber nicht mit anderen kämpfen möchte, muss das auch nicht. Sparring-Partner können Schlagpolster, Boxsack oder der Trainer bleiben. Für "Kampflustige" besteht aber natürlich die Möglichkeit, sich nach dem Aneignen der Technik im Wettbewerb mit anderen zu messen.

Für wen ist Kickboxen geeignet?

Jeder, der Lust auf Kickboxen hat, kann sich an dem Sport versuchen. Eine gewisse Grundlagenausdauer kann allerdings nicht schaden, da der Sport körperlich sehr herausfordernd ist. Wer nach fünf Minuten außer Atem ist, wird schnell den Spaß verlieren. Besonders Unsportliche sollten daher zum Beispiel über mehrere Monate eine Fitnessroutine mit Laufen und Eigengewichtstraining etablieren und sich erst dann in den Kurs einschreiben.

Auch für Brillenträger ist die Sportart ein wenig problematisch, außer es bleibt beim Pratzentraining. Harte Kontaktlinsen können bei einem Schlag ins Gesicht zu Verletzungen am Auge führen. Falls möglich, sollten Sie die Brille einfach abnehmen bzw. zumindest auf eine bruchsichere Sportbrille oder weiche Linsen setzen. Fragen Sie zur Sicherheit beim Augenarzt oder Optiker nach, wie Sie Ihre Augen beim Sport am besten schützen können.

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Fettpolster wegboxen

Kaum ein Training geht so effektiv an den Hüftspeck wie regelmäßiges Kickboxen. Eine 70 Kilogramm schwere Person kann bei einer halben Stunde intensivem Kickboxen bis zu 400 Kalorien verbrennen. Das Ganzkörper-Workout spricht überdies alle Problemzonen an, vor allem Beine und Po bekommen dadurch eine tolle Form.

Und das beste an der ganzen Sache: Egal, über wen Sie sich in Zukunft ärgern – Sie wissen, Sie könnten denjenigen theoretisch sauber vermöbeln. Alleine der Gedanke daran hat manchmal schon etwas für sich…

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