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Studie: Morgensport auf leeren Magen kurbelt Fettverbrennung an

Wer seinen morgendlichen Schweinehund vor dem Frühstück überwindet, fördert laut einer aktuellen Studie die Fettverbrennung.

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Fettverbrennen mit Sport vor dem Frühstück
Geber86 / iStock

Während die einen leidenschaftliche Frühaufsteher sind, kämpfen sich die anderen nur mühsam aus dem Bett. Morgensport zu treiben bevor der Tag erst richtig losgeht? Ein Ding der Unmöglichkeit für Morgenmuffel! Doch laut einer aktuellen Studie soll gerade die Joggingrunde vor dem Frühstück wahre Wunder in puncto Fettverbrennung wirken.

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Sport vor dem Frühstück als Fett-Burner?

Möchte man die Kilos zum Purzeln bringen, muss man seinen inneren Schweinehund meist mehr als einmal bezwingen. Oft fehlt die Zeit und die Energie, um die Trainingseinheit unterzubringen. Die Devise lautet also: Gerne hin und wieder früher aufstehen, um der Traumfigur ein Stück näher zu kommen. Umso besser, dass die Morgenstunden wahrlich Gold im Mund haben, wenn Sie Fett verbrennen möchten.

Forscher der Universitäten von Bath und Birmingham fanden nämlich heraus, dass der Sport vor der ersten Mahlzeit besonders positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit mit sich bringt.

  • Im Zuge der Studie wurden 30 übergewichtige Männer über einen Zeitraum von 6 Wochen näher untersucht. Dabei bekamen die Teilnehmer einen Diät- und Trainingsplan vorgesetzt, welcher von einem Team genau kontrolliert wurde.
  • Der einzige Unterschied lag darin, dass eine Gruppe vor dem Essen ihr Training ausführte, während die zweite Gruppe zuerst ihr Frühstück verspeiste.

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Morgenstund macht fit & gesund

Das Resultat der Studie dürfte nach dem Forscher Dr. Javier Gonzalez für viele Morgensportler ein Grund mehr sein, ihr Training in der Dämmerung zu vollziehen: "Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Änderung des Zeitpunkts, zu dem Sie essen, in Bezug auf den Zeitpunkt, zu dem Sie Sport treiben, tiefgreifende und positive Veränderungen für Ihre allgemeine Gesundheit bewirken kann."

  • Jene Teilnehmer, die vor dem Frühstück Sport trieben, verbrannten doppelt so viel Fett wie die Teilnehmer jener Gruppe, die zuerst zum Morgenmüsli griff. Dies liegt daran, dass unser Körper im Schlaf für einige Stunden fastet. Der Insulinspiegel ist also dementsprechend gering beim Aufstehen, weshalb unser Stoffwechsel direkt auf die Fettreserven zurückgreift.
  • Dieser Prozess wirke sich nicht nur positiv auf unsere Fettverbrennung aus, sondern soll ebenso das Risiko für Herzkrankheiten oder Diabetes senken. Die Wissenschafter sind zudem der Meinung, dass durch das Workout vor dem Frühstück der Insulinspiegel besser reguliert werden kann, was sich positiv auf die Blutzuckerwerte auswirkt.

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Fazit: Aktiv in den Tag starten bringt's!

Wer den Fettpolstern den Kampf ansagen möchte, kann durchaus von einer sportlichen Morgenroutine profitieren. Es steckt, außer der Snooze-Taste zu widerstehen, nicht mehr Aufwand hinter der Trainingseinheit. Natürlich sollten Sie es besonders am Anfang mit Ruhe angehen. Achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, damit Ihr Kreislauf nicht schlapp macht. Nutzt man jene Aspekte, die das nächtliche Fasten mit sich bringt, zu seinen Gunsten und treibt Sport, kommt der Körper schnell wieder in Form. Man muss dabei weder die Intensität, die Dauer oder das Training ändern – lediglich Ihren inneren Morgenmuffel müssen Sie zum Schweigen bringen.

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