Fitness

Tanzen Sie noch oder twerken Sie schon?

Ihre Bauch-, Oberschenkel- und Pomuskulatur wird Ihnen das Twerkout genauso danken, wie Ihre Instagram-Follower. In diesem Sinne: move your ass!

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Twerking als Training
LuckyBusiness / iStock

Kennen Sie Twerking? Nein? Dann verbringen Sie nicht genug Zeit auf Instagram. Beim Twerking handelt es sich um einen Tanztrend, bei dem sich alles um den Po dreht. Was auf den ersten Blick einfach witzig und sexy aussieht, ist ganz schön anstrengend. Wie beim Zumba hat sich aus einem sexy Modetanz ein Trainingsprogramm entwickelt: das Twerkout.

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TwerkOut!

Im Gegensatz zum Ersteindruck, den manche vielleicht beim Schauen des Videos weiter unten bekommen, geht es beim Twerkout nicht einfach darum, einander das Hinterteil vor die Nase zu halten.

  • Es handelt sich um einen durchdachten Fitnessplan für Cardio-Training.
  • Wer twerkt, stärkt Herz und Kreislauf, senkt den Blutzuckerspiegel und beugt Orangenhaut vor.
  • Auch die Nebenwirkung kann sich sehen lassen: ein knackiger Po, der so manchen Golden Delicious Apfel vor Neid noch gelber werden lässt.

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Shake Your Booty

Twerkout ist Training zur Musik. Wer schon einmal Zumba gemacht hat, ist mit der Grundidee vertraut. Im Takt der Musik wird eine Bewegungsroutine abgespult. Durch die häufige Wiederholung verschiedener Bewegungsabläufe ist das Twerkout quasi Intervall- und Krafttraining. Nur eben rhythmischer, lustiger und sexyer.

Nebenbei trainiert man beim TwerkOut Koordination und Kondition und hat Gelegenheit sich und den eigenen Körper einmal so richtig zu spüren.

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Wo twerkst Du hin?

Twerking ist ein Sport für jedermann. Wenn Sie einen Po haben und Ihnen so schnell nichts peinlich ist, ist TwerkOut für Sie geeignet. Ja, Männer, auch ihr seid gemeint! Wer mit besonders viel Körpereinsatz an die Sache rangeht braucht eine Matte oder Knieschoner oder besser beides. Für den Anfang tut es ein Paar Turnschuhe, der Wohnzimmerboden und ein Youtube-Video.

Abgesehen vom Twerkout auf eine Faust, werden in Tanzstudio und Fitnesscenters immer wieder Twerkout Workshops angeboten.

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Wer nicht twerken sollte

Wenn Sie oben gelesen haben, dass Twerking für alle ist: das ist nicht ganz wahr. Der Sport geht ganz schön auf die Gelenke. Wer mit Gelenksproblemen, einer Muskelzerrung oder Rückenschmerzen zu kämpfen hat, sollte das Twerken lieber sein lassen. Rasche, ruckartige Bewegungen des Beckens sind auch für Schwangere nicht empfehlenswert. (Das ist intensives Cardio-Training aber ohnedies nie.)

In dem Video sehen Sie ein Beispiel für ein TwerkOut:

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