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Tennis-Comeback: Die Ballsportart liegt wieder im Trend

Serena Williams und Dominic Thiem machen es vor: Tennis steht wieder hoch im Kurs.

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Tennis ist wieder im Trend
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Spiel, Satz, Sieg: Steffi Graf, André Agassi, Thomas Muster oder Boris Becker lösten in den 1980er-Jahren einen regelrechten Tennis-Hype aus. Weiße Schweißbänder waren ein Must-Have; Tennis lancierte zur beliebten Ballsportart für Groß und Klein. Nach der Jahrtausendwende zählte Tennis zwar zu den klassischen Sportarten, rasselt auf der Beliebtheitsskala der meisten Menschen aber wieder in den Keller. Tennisturniere werden gerne live oder im Fernsehen verfolgt, aber die Tennisplätze bleiben so gut wie leer.

Das ist heute anders: Tennis-Asse wie Serena Williams oder Dominic Thiem tragen dazu bei, dass die Liebe zum "Racketsport" wiederbelebt wird. Die Tennisplätze füllen sich wieder, auch Kinder tummeln sich gerne auf dem roten Spielfeld. Gut so, denn Tennis ist gesund. Wir verraten, weshalb.

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Tennis bietet viele gesundheitliche Vorteile

Tennis vereint, so wie jede Schlägersportart mehrere Aspekte und trainiert u.a.:

  • Reaktionsfähigkeit
  • Motorik
  • Orientierungssinn
  • Schnelligkeit
  • Ausdauer
  • Kraft
  • Gleichgewichtssinn

Beansprucht werden dabei sämtliche Muskelgruppen vom Arm über die Schulter, Bauch, Rücken, Gesäß, Oberschenkel und Waden. Je nach Intensivität verbrauchen Tennisspieler pro Stunde 400 bis 600 kcal.

Studien belegen außerdem, dass sich Tennis gut auf das Herz-Kreislauf-System auswirkt. Australische Forscher fanden heraus, dass Tennis, Badminton oder Squash durch den ständigen Rhythmuswechsel das Sterberisiko reduzieren. Auch soll der Sport vor Osteoporose schützen.

Zudem wirkt sich der Sport positiv auf die Psyche aus. So werden Aufmerksamkeit, Konzentrations- und Entscheidungsfähigkeit sowie Taktik gleichermaßen geschult.

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Womit Tennis außerdem punktet

Nicht nur die physischen und psychischen Benefits überzeugen, auch die Rahmenbedingungen sind praktisch:

  • In der Halle oder Outdoor können Tennisspieler ihrem Hobby ganzjährig frönen.
  • Tennis eignet sich für beinahe jedes Alter, Kinder können bereits ab fünf Jahren den Schläger schwingen (manche Vereine bieten bereits Kurse ab drei Jahren an).
  • Je nach Kampfgeist und Ansporn kann Tennis im Rahmen des Freizeitsports oder professionell ausgeübt werden.
  • Zu zweit oder zu viert als Doppel, ist Tennisspielen mit Trainingspartnern, Freunden oder mit der ganzen Familie möglich.

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Warm-up ist das A und O

Vor dem Match ist ein Warm-up wichtig, um Verletzungen wie Bänderrissen vorzubeugen. Durch das abrupte Abbremsen und den Richtungswechsel kommt es vermehrt zu Gelenksbeschwerden, auch leiden viele Tennisspieler unter Knieproblemen. Ältere oder unsportliche Personen, die mit dem Tennisspielen beginnen wollen, sollten sich vorab einem Gesundheitscheck beim Arzt unterziehen.

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