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Ist Krafttraining besser als Cardio?

Die einen schwören auf hochintensives Cardiotraining, die anderen gehen lieber pumpen. Warum Sie öfters zu Hanteln greifen sollten, erfahren Sie hier.

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Krafttraining macht nicht nur den Kopf frei, sondern trainiert auch den Rücken.
Bojan89 / iStock

Kraftsport ist allseits beliebt und wird vor allem in Fitnessstudios gerne ausgeführt. Welche Vorteile der Sport für Sie hat und warum er sogar besser sein könnte also Cardio, verraten wir Ihnen hier.

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Guter Ausgleich

Viele Verfechter des Krafttrainings schwören auf den fast schon meditativen Effekt beim monotonen Stemmen der Gewichte und sind der Meinung, den Kopf dabei besser freizukriegen als beim Laufen oder Radfahren.

  • Wer keine Lust auf ein Fitnessstudio hat, findet entweder hier die nötige Motivation oder trainiert einfach Outdoor.

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Gewichtsverlust

Um viele Kalorien zu verbrennen, muss man vergleichsweise sehr viel Zeit in sein Cardiotraining investieren. Im Gegensatz kann man mit einem gezielten Krafttraining die Silhouette formen und der Grundumsatz wird durch die zunehmende Muskelmasse erhöht.

  • Denn Muskelmasse verbraucht auch im Ruhezustand Kalorien.
  • Während man beim Cardio während der Bewegung Kalorien verbraucht, verbrennt man beim Krafttraining auch noch Stunden danach.
  • In Kombination mit einer bewussten Ernährung geht’s so schnell Richtung Traumbody.

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Vielseitig

Beim Laufen wird hauptsächlich die Fuß- und Beinmuskulatur trainiert.

  • Auch beim Radfahren wird lediglich der Quadriceps femoris, die Oberschenkelmuskulatur, gekräftigt, während der Rumpf vernachlässigt wird.
  • Das Krafttraining befasst sich wiederum umfassend mit den verschiedensten Muskelgruppen.

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Verletzungsrisiko

Laufen hat den Ruf, Verletzungen zu züchten – viele Läufer benötigen Bandagen, um Schäden an Hüften, Knien oder Rücken einzudämmen und das Training durchzustehen.

  • Radfahren ist auf Dauer nicht nur unbequem, sondern führt auf Dauer zu Rückenproblemen, da der gesamte Rumpf beim Training vernachlässigt wird. Bei Herren führt so mancher Sattel auch zu Problemen mit der Prostata.
  • Durch das bewusste Arbeiten mit Geräten und das konzentrierte Ausführen der Übungen besteht beim Krafttraining ein geringeres Verletzungsrisiko.

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Und was ist nun besser?

Wer jedoch einfach lieber auf Ausdauertraining setzt statt Gewichte zu heben, braucht die Schultern nun nicht hängen lassen.

  • Studien haben ergeben, dass sowohl Cardio- als auch Krafttraining Blutdruck– und Cholesterinwerte senken und so Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen.
  • Während Ausdauersportler zwar einen niedrigeren Ruhepuls haben, verbrennen Kraftsportler in Ruhe mehr Kalorien.
  • Und wer die beiden Trainingsvarianten miteinander kombinieren möchte, sollte auf ein zu intensives Ausdauertraining verzichten, da sonst der Muskelaufbau gehemmt wird.
  • Doch egal, ob Sie lieber strampeln oder stemmen – das Wichtigste ist und bleibt immer noch, mit Spaß bei der Sache zu sein.

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