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Brain-Boost: Warum uns trainieren klüger macht

Make your brain great again! Sport ist nicht nur gut für die Muckis, sondern auch für die grauen Zellen.

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Sport steigert unsere Konzentration, macht uns glücklicher und gibt Energie.
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Schluss mit Klischees! Die Zeiten als man nur entweder Arnold Schwarzenegger oder Albert Einstein sein konnte, sind vorbei. Längst ist erwiesen, dass auch Muskelprotze nicht blöd sind. Im Gegenteil: Training macht schlau. Hier sind fünf gute Gründe dafür.

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Sport gibt Energie

Durch Bewegung wird das Blut mit Sauerstoff angereichert: Das lässt uns fitter und frischer wirken. Steigen unsere Energielevel, dann tut das also auch dem Gehirn gut. Wir haben mehr Energie, klar zu denken und auf neue Ideen zu kommen. Bereits 15 Minuten Bewegung wirken wie ein Energy-Drink für die Zellen.

Konzentration

Eine Trainingseinheit verbessert unsere Fähigkeit, uns auf eine Sache zu konzentrieren. Der Effekt hält etwa zwei bis drei Stunden an. Sollten Sie also eine wichtige Präsentation oder einen kniffligen Geschäftstermin haben, gehen Sie vorab laufen! Sie werden den Unterschied merken.

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Impulskontrolle

In engem Zusammenhang mit der Konzentration steht auch die Impulskontrolle, sprich: die Fähigkeit, sich nicht von allem ablenken zu lassen, das in unser Blickfeld (oder unser Bewusstsein) wandert. Sie wollen für eine Prüfung lernen, aber ein Gedanke schleicht sich ein: Beispielsweise an ein Gespräch, das Sie gestern mit Ihrer Kollegin hatten? Nicht ablenken lassen! Zurück zum Skriptum! Sport vor der Lernstunde hilft.

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Bessere Stimmung

Dass beim Training Endorphine ausgeschüttet werden, ist bekannt. Jüngste Studien sprechen auch von einem erhöhten Serotonin-Spiegel. Das tut nicht nur unserer Stimmung gut, sondern auch unserer Merkfähigkeit, unserer Problemlösung und unserem abstrakten Denken.

  • Fun fact: Traurige Synapsen können neue Information nicht gut behalten. Glückliche Synapsen hingegen merken sich auch Unnützes, etwa den Geburtstag von Franz Schubert? Gerne!

Karten lesen

Sie spielen Fußball? Gut so. Untersuchungen einer deutschen Universität zeigen, dass uns Mannschaftssport nicht nur mehr Sozialkompetenz verhilft, sondern uns auch zu besseren Kartenlesern und -leserinnen macht. Durch die Bewegung auf dem Feld, durch die Wahrnehmung der eigenen, ständig wechselnden Position und durch die ebenfalls wechselnden Distanzen zu unseren Mitspielern wird die Raumorientierung gefördert. Das hilft, wenn Sie das nächste Mal versuchen, Open Street Map zu dechiffrieren.

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