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Welches Yoga passt zu Ihnen?

Entspannung, körperliche Herausforderung, Spiritualität oder sogar Erleuchtung? Was suchen Sie auf der Yoga-Matte? Finden Sie es heraus!

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Wissen Sie, welches Yoga für Sie am besten ist?
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Bikram, Ashtanga oder Hatha? Ganz traditionell oder doch lieber mit modernem Touch? Yoga-Stile gibt es viele. Genau genommen rund 130 verschiedene. Doch wie soll man bei einer derart großen Auswahl den Überblick behalten, geschweige denn den passenden Stil finden? Wir verraten Ihnen, worin die Unterschiede liegen und wie Sie den passenden Yoga-Stil für sich finden.

Spirituelle Gesänge, extrem akrobatische Übungen oder hochkonzentriertes Meditieren sind nicht jedermanns Sache. Egal für welchen Yoga-Stil Sie sich entscheiden, das wichtigste ist, dass Sie sich dabei wohlfühlen. Achten Sie darauf, dass der jeweilige Stil Ihrer körperlichen Fitness entspricht und Ihnen Ausgleich und Entspannung verschafft.

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Hatha Yoga – für einen guten Schlaf

Hatha Yoga ist ein Yogastil, bei dem das Gleichgewicht zwischen Körper und Geist vor allem durch körperliche Übungen (sogenannten Asanas), Atemübungen und  Meditation hergestellt werden soll. Da Hatha Yoga in den westlichen Ländern vorwiegend in leichter bzw. relaxter Form praktiziert wird, eignet es sich besonders gut für Anfänger. Die sanften Bewegungen wirken sich positiv auf das Herzkreislaufsystem aus, reduzieren Stress und sorgen für tiefe Entspannung. Zudem sorgt Hatha Yoga für mehr Ausgeglichenheit und fördert einen gesunden Schlaf.

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Ashtanga Yoga – für mehr Power

Beim Asthanga Yoga wird vor allem auf Kondition und der richtigen Atemtechnik gesetzt. Durch die kontinuierlichen Bewegungen wird im Asthanga Yoga eine gewisse körperliche Fitness vorausgesetzt. Denn bei diesem Yogastil kommt man ordentlich ins Schwitzen. Asthanga Yoga hilft außerdem beim Abnehmen und regt die Durchblutung im Körper an. Wer sich also gerne auspowert, fit werden will und nach körperlicher Herausforderung sucht, ist hier genau richtig!

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Bikram Yoga – für Sauna-Yogis

Beim Bikram Yoga, auch "Hot Yoga" genannt, fühlen sich Sauna-Fans bestimmt am wohlsten. Die 24 Hatha-Yoga-Übungen und zwei Atemübungen werden beim Bikram Yoga nämlich bei Raumtemperaturen von ca. 35-40 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von etwa 40 Prozent durchgeführt. Dieie hohen Temperaturen sollen die Muskeln und Sehnen schonender und besser dehnen, das Schwitzen fördert außerdem die Entgiftung des Körpers. Mit Spiritualität beschäftigt sich Bikram Yoga hingegen nur am Rande.

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Aerial Yoga – "fliegendes" Yoga

Kopfüber die Muskeln stärken? Beim sogenannten Aerial Yoga, auch Anti-Gravity Yoga oder Flug Yoga, trainieren Sie in einem an der Decke hängendem Trapeztuch. Wer nun denkt, es handelt sich dabei um anstrengende Luftakrobatik und mehr Zirkus als Entspannung, der wird schnell eines besseren belehrt. Denn wer diesen Yoga-Trend einmal ausprobiert hat, erlebt dabei nicht nur richtig Spaß, sondern auch ein völlig neues Bewegungs- und Körpergefühl.

  • Kopfüber hängend werden beim Aerial Yoga Pilates-, Ballett- und Gymnastikübungen durchgeführt.
  • Das Baumeln am Tuch und das ständige Ausbalancieren stärkt die Tiefenmuskulatur und schont gleichzeitig die Gelenke.
  • Wer sich anschließend entspannen will, kugelt sich einfach in das Tuch ein und relaxt.

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Luna Yoga – Yoga für Frauen

Luna Yoga ist eine sanfte Yoga-Form und richtet sich vor allem an die Bedürfnisse des weiblichen Körpers. Durch spezielle Übungen wird er gesamte Körper gekräftigt und gedehnt. In erster Linie soll jedoch die Beckenmuskulatur gestärkt werden, um den Menstruationszyklus der Frau positiv zu beeinflussen.

  • So sollen Menstruationsbeschwerden und auch prämenstruelle Symptome durch gezielte Bewegungen beim Luna Yoga gelindert werden.
  • Durch die bewusste Ausführung der Übungen und Tiefenentspannung sollen Frauen außerdem lernen, ihren eigenen Körper mehr zu spüren und in sich hineinzuhören.

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