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So gesund sind Schafs- und Ziegenmilch!

Du bist leidenschaftlicher Milchtrinker? Dann solltest du auf jeden Fall Schafs- oder Ziegenmilch probieren, denn diese Milchalternativen sind sehr gesund!

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Ziegenmilch
artisteer / iStock

Ziegen- und Schafsmilch haben einen sehr eigenen Geruch, der so manche Milchfans etwas abstößt. Nichtsdestotrotz sind die Milchsorten sehr gesund. Ziegenmilch enthält beispielsweise viele kurz- und mittelkettige Fettsäuren, die sie leichter verdaulich machen. Schafsmilch weißt sogar einen hoheren Nährstoffanteil als herkömmlicher Kuhmilch auf.

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Ziegenmilch: Gut verdaulich & allergikerfreundlich!

Ziegenmilch ist reich an Mineralien, wie Zink, Kalzium, Natrium, Kalium und Magnesium. Zudem enthält sie die Vitamine A, B1, B2, C, D und E. Sie stärkt dadurch unseren Knochenaufbau und wirkt sich positiv auf unser Immunsystem aus. Sogar zum Abnehmen soll Ziegenmilch hilfreich sein, denn sie kann unseren Stoffwechsel anregen und dadurch die Fettverbrennung fordern.

  • Falls du Ziegenmilch ausprobieren möchtest, dann solltest du darauf achten im Supermarkt keine wärmebehandelte Milch zu kaufen.
  • Durch die Wärme geht eine Vielzahl der Nährstoffe verloren.

Egal ob Joghurt, Topfen oder Käse: Ziegenmilch kann in vielen Produktvariationen verarbeitet werden. Ziegenmilchpridukte überzeugen vor allem durch ihren aromatisch-süßen Geschmack, der je nach Reifegrad auch sehr würzig schmecken kann. Dass Ziegenmilchprodukte nach "Stall" schmecken, ist ein veraltetes Vorurteil. Zwar stimmt es, dass die Milch schnell Fremdgerüche aufnehmen kann, durch die heutigen Hygienestandards wird diese jedoch verhindert.

  • Vorsicht: Leidest du an einer Laktoseintoleranz, dann ist die Ziegenmilch keine Alternative für dich! Denn auch in diesem Tierprodukt ist Laktose enthalten.
  • Hast du eine Kuhmlichallergie, dann stellt die Ziegenmilch eine gesunde Alternative für dich dar, da sie leichter verdaulich ist und für Allergiker unbedenklich.

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Schafsmilch als Star im Käseregal

Schafsmilch ist sehr kalorienreich und enthält viel Eiweiß. Sie enthält die Vitamine A, B6, B12, D, E und C. Zudem hat sie auch einen hohen Anteil an

  • Kalzium,
  • Phosphor,
  • Natrium,
  • Kalium
  • und Magnesium.

Ähnlich wie die Ziegenmilch, ist auch die Schafsmilch gut bekömmlich und wirkt sich bei Magen- und Darmproblemen positiv auf den Organismus aus. Sogar bei Nieren- und Leberleiden soll Schafsmilch hilfreich sein. Das bekannteste Schafsmilchprodukt ist der Feta. Diesen salzigen Käse findet man oft in Gerichten wie Salat, Wraps & CO. Doch auch die französische Käsespezialität Roquefort oder der italienische Pecorino werden aus Schafsmilch hergestellt und schmecken besonders gut als Brotauflage oder gerieben über einem Nudelgericht.

  • Vorsicht: Schafsmilch eignet sich nicht als Alternative bei einer Kuhmilchallergie. Sie ist ähnlich wie die Kuhmilch zusammengesetzt.
  • Auch bei einer Laktoseunverträglichkeit sollte man nicht auf Schafsmilch zurückgreifen. Diese enthält ebenfalls Laktose, wobei sie weniger Allergien wie Kuhmlich auslöst, weil sie weniger Kasein enthält. Dennoch raten Ärzte von der Schafsmilch als "Laktosealternative" ab.

Du möchtest die Milchalternativen ausprobieren? Dann erkundige dich, ob es in deiner Nähe Ziegen- oder Schafshirten bzw. Bauernhöfe gibt. So kannst du die gewünschte Milch frisch und regional erwerben. Zudem unterstützt du mit deinem Kauf Kleinbetriebe und schonst die Umwelt!

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