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Giftiger Genuss: Diese Waldbeeren solltest du nicht essen!

Im Wald findest du alle möglichen Leckereien und essbare Kräuter. Unsere Liste zeigt dir welche giftigen Waldfrüchte du meiden solltest!

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Wer einen gewissen Sinn für die Natur und Abenteuer im Wald hat weiß, dass nicht alles was lecker aussieht auch gleichzeitig genießbar ist. Allerlei Essbares kann im Wald gefunden werden — von leckeren Walnüssen und Haselnüssen bis hin zu Pilzen und Waldkräutern. Aber es kann nun mal nicht jeder der perfekte Pfadfinder sein. Besonders jene Waldfrüchte, die du während deinen Waldspaziergängen hängen und gaukeln siehst, wirken im ersten Moment richtig verlockend. Wer würde bei diesen bunten Leckereien nicht zugreifen wollen? Wie du aber Heidelbeere von Tollkirsche unterscheidest, lernst du hier.

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Leckere Früchte, giftige Zwillinge

Diese Beeren sind üblicherweise im Wald zu finden und werden oft mit ihren giftigen Doppelgängern verwechselt:

Ribisel & Rote Heckenkirsche
  • Die rote Heckenkirsche gleicht der Ribisel vor allem anhand dem Glanz ihrer Früchte. Sie wird zwar als gering giftig eingestuft, sollte aber dennoch nicht in größeren Mengen konsumiert werden.
Schwarzer Holunder & Zwerg-Holunder
  • Diese Beerensorte unterscheidet sich von ihrem giftigen Zwilling anhand der senkrechten Wuchsform. Samt Blätter und Stiel kann die schwarze Holunder im gekochten Zustand genossen werden. Der Zwerg-Holunder bleibt allerdings auch nach Erhitzung giftig.
Heidelbeere & Tollkirsche
  • Die Blätter der Heidelbeere haben einen kurzen Stiel und die Frucht kann unter anderem zu einer schmackhaften Marmelade verarbeitet werden. Die Tollkirsche besitzt hingegen direkt auf der Blüte einen Stil und kann nach dem Probieren von nur wenigen Früchten eine tödliche Angelegenheit für den Körper werden.
Goji-beere & Bittersüßer Nachtschatten
  • Diese beliebte Beere besitzt einen gebogenen Strauch an dem mehrere oval förmige Früchte hängen. Besonders im getrockneten Zustand lässt sie sich in vielen Leckereien mitverwenden. Die Beeren vom bittersüßen Nachtschatten hängen ganz wie bei der Goji-Pflanze senkrecht über. Diese sind aber stark giftig für Mensch und Tier. Die Früchte unterscheiden sich durch ihre rundlichere Form.

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Gesunde Natur

Nicht nur bei Waldbeeren besteht eine Verwechslungsgefahr zwischen den giftigen und genießbaren Früchten. Es kommt vor, dass auch Waldkräuter mit giftigen Artgenossen vertauscht werden. Nimm dich am Liebsten vor diesen Kräutern in Acht:

Rucola vs. Jakobs-Greis-(Kreuz)kraut

Ackerminze vs. Poleiminze

Bärlauch vs. Maiglöckchen

Bevor deine innere Naschkatze Besitz über deinen Körper ergreift, solltest du lieber die Augen offen halten und darauf schauen, ob wirklich nach der richtigen Waldfrucht gegriffen wird.

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